Über die Hirnrissigkeit der sog. geschlechtergerechten Sprache (oder: Warum Feministen Frauen für strunzdumm halten oder selber strunzdumm sind)

Das Prinzip der Kindererziehung ist folgendes: Anstatt tatenlos zuzuschauen, wie das Kind die Welt in einem langen Prozess per Versuch und Irrtum entdeckt und sich dabei Gefahren aussetzt, erklärt man ihm im Voraus, was es zu tun und zu lassen hat. Bevor es sich experimentell mit einem Messer sticht oder aus Neugier einen Vorhang anzündet, bläut man ihm ein: „Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht.“ Das wiederholt man vielleicht einige Male und vertraut dann auf die Lernfähigkeit des Kindes.

Nun stelle man sich Eltern vor, die vor dem Kind die Bestecksammlung auf dem Tisch ausbreiten, ihm jedes einzelne Messer und jede einzelne Gabel vors Gesicht halten und dazu sagen: „Dieses Messer nicht anfassen. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht…“, um anschließend sämtliche Streichhölzer aus sämtlichen Streichholzschachteln zu klauben, ebenfalls nacheinander dem Kind vors Gesicht zu halten und dazu zu sagen: „Dieses Streichholz nicht anzünden. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht. Dieses auch nicht…“

Würde man über diese Eltern nicht folgendes Urteil fällen: Entweder sie sind strunzdumm oder sie halten ihr Kind für strunzdumm. Naja, manche Kinder brauchen in der Tat lange, um zu begreifen. Aber sind heranwachsende und erwachsene Frauen wirklich so uneinsichtig wie Dreijährige in der Trotzphase, sogar dann, wenn die Botschaft eine willkommene ist?

Nun kriegt im Zeitalter des Feminismus jedes Mädchen in der Schule oder durch andere feministische Kanäle beigebracht, dass es alles kann und darf, was Männer auch können und dürfen (und ein bisschen mehr), und dass ihm jeder Beruf offensteht, der auch Männern offensteht. Dies geschieht mittels Aussagesätzen der deutschen Sprache, etwa wie: „Du kannst jeden Beruf ergreifen, den du möchtest. Du kannst Ärztin werden, Physikerin, Polizistin, Soldatin. Kein Arbeitgeber darf deine Bewerbung ablehnen, nur weil du eine Frau bist. Du bist auch ausdrücklich aufgefordert, in eine Männerdomäne vorzudringen wie zum Beispiel Informatik.“ Dass einem Mädchen diese Botschaft entgehen könnte, ist angesichts der fortwährenden und flächendeckenden feministischen Propaganda unmöglich. Zwar kommt es häufig vor, dass man Menschen ein Verbot mehrmals sagen muss, bis sie es einsehen, aber eine Erlaubnis doch nicht. War es jemals nötig, einem 18-Jährigen 100 mal zu sagen, dass er jetzt Alkohol trinken und autofahren darf, bis er es endlich kapierte?

Doch unsere Feministen glauben nicht an die Lernfähigkeit der Mädchen. Sie können sich nicht vorstellen, dass Mädchen in der Lage sind zu begreifen, dass sie beim verallgemeinernden (generischen) Maskulinum mitgemeint sind, wenn von Ärzten, Physikern, Polizisten oder Soldaten die Rede ist – obwohl man ihnen das in der Schule oder sonstwo explizit beigebracht hat. Die Feministen verlangen, dass jedes einzelne Mal die weibliche Form mitgenannt wird: Jedes Mal, wenn von Ärzten im Allgemeinen die Rede ist, müssen auch Ärztinnen mitgenannt werden. Jedes Mal, wenn von Physikern im Allgemeinen die Rede ist, müssen auch Physikerinnen mitgenannt werden. Jedes Mal, wenn von Polizisten im Allgemeinen die Rede ist, müssen auch Polizistinnen mitgenannt werden. Jedes Mal, wenn von Soldaten im Allgemeinen die Rede ist, müssen auch Soldatinnen mitgenannt werden. Und so weiter und so fort, Beruf für Beruf, Streichholz für Streichholz. Und diese Forderung gilt nicht nur Berufe, sondern auch für alle anderen Personengruppenbezeichnungen, die moviert werden können und bei denen das verallgemeinernde Maskulinum zur Anwendung kommt. Selbstverständlich nur die positiv besetzten.

Was würde man von einem Menschen halten, der jemandem mitteilen will, dass er jeden Sonntag in die Kirche geht und dazu jeden Sonntag bei demjenigen klingelt und ihm sagt: “Übrigens: Ich gehe heute in die Kirche“, anstatt einfach nur ein einziges Mal zu verkünden: „Übrigens: Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche“, und es dabei bewenden zu lassen? Würde man den nicht für total beknackt halten? Tatsächlich, die Feministen sind genauso beknackt.

Fazit

Der Hauptsinn von Sprache ist, mittels Aussagesätzen Informationen weiterzugeben. Doch die Feministen wollen einfach nicht glauben, dass das bei Frauen möglich ist. Sie können sich auch nicht vorstellen, dass Frauen in der Lage sein könnten, die deutsche Grammatik zu verstehen.

Entweder begreifen die Feministen nicht, wie Sprache funktioniert. Oder sie halten Frauen für strunzdumm. Wahrscheinlich sogar beides.

 

 

 

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10 Punkte für grünes Regieren

 

Was die Grünen sagen: Was die Grünen meinen:
1.) Klimaschutz voranbringen Die deutsche Industrie zerstören
2.) E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen Insbesondere die Perle der deutschen Wirtschaft, die Fahrzeugindustrie zerstören
3.) Landwirtschaft nachhaltig machen Die industrielle Landwirtschaft zerstören
4.) Europa zusammenführen Deutschland schwächen
5.) Familien stärken Eltern die Kontrolle über die Kindererziehung entreißen
6.) Soziale Sicherheit schaffen Mit Hilfe der Frauenquote Männer um gute Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen bringen
7.) Integration zum Erfolg führen Deutschland umvolken
8.) Liebende heiraten lassen Sexuelle Perversion unterstützen, um Konservative zu demütigen und zu demoralisieren
9.) Freiheit sichern Die durch die Umvolkung importierte Kriminalität und Gewalt durch einen verstärkten Polizeiapparat kompensieren, anstatt die Einwanderung zu begrenzen
10.) Fluchtursachen bekämpfen Das deutsche Volksvermögen in der dritten Welt verteilen

 

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Dann schreibt doch endlich „Täg“, ihr Feiglinge!

In der Markus-Lanz-Sendung vom 26.4.2017 berichtete der Journalist Hajo Schumacher von den Herausforderungen der Vaterrolle. Es entspann sich folgender Dialog über Geburtstagsfeiern:

S: Ich hab die Jungs zum Läiserteck eingeladen. Ich hab mir also mein Pazifistentiischört angezogen weil ich das grundsätzlich ablehne mit der Gewalt…

L: (unterbricht) Ach Läiserteck heißt das, ich hab das ja in Ihrem Buch gelesen und hab dann Läisertag gelesen und dachte was soll das fürn Tag sein.

S: Nein, nicht Läisertag, neinnein das ist schon Englisch!

(Publikum lacht, klatscht)

L: (lachend) Danke! Läisertäg!

S: (amüsiert) Das machen wir nächstens, ja? Derderderden nicht den Lesetag…

L: Lesetag!

S: …das würde grobe Enttäuschung mit sich bringen. – Die Jungs kriegen so Blinkwesten an und so ne Flinte und müssen dann in so ner Fabrikhalle in so ner halbdunklen rumballern.

L: Kenn ich. Schlimm!

S: Wie gesagt als Pazifist kann man das nur ablehnen…

L: Total.

In der Tat. Diese total schlimme Sprachverirrung kann ich als Pazifist auch nur mit aller Gewalt ablehnen. Was für ein Gestammel! Was für ein saudämliches Missverständnis! Und warum? Nur weil die Deutschen aufgrund ihres nationalen Minderwertigkeitskomplexes zu feige sind, das englische Wort [tæg], geschrieben tag, in deutschen Texten als Täg wiederzugeben, durch welche Schreibweise sich Verwechslungen mit dem deutschen Wort Tag auf einfache Weise vermeiden ließen. Stattdessen lässt man es lieber zu solch peinlichen analphabetischen Verwechslungen kommen. Ich zitiere dazu aus meinem Text Sprachwandel, Rechtschreibung, Aussprache und die neue Sprachideologie.

Die Folgen der Bevorzugung der englischen Rechtschreibung in Deutschland am Beispiel Tag

Das englische Wort tag ([tæg]) z.B. wird in deutschen Texten als Substantiv gewöhnlich nur insoweit angepasst, dass man es wegen der Großschreibung Tag schreibt. Daraus ergibt sich jedoch ein Homograph mit dem deutschen Wort Tag. Homographe sind Stolpersteine beim Lesen und können zu Missverständnissen führen. Was liegt da näher, als das englische Wort einfach Täg zu schreiben? So entspricht es ja schließlich auch den deutschen Rechtschreibregeln. Doch kein Mensch (außer mir) traut sich dazu, weil keiner die „heilige“ englische Rechtschreibung antasten will, denn über diese haben angeblich nur die Briten und Amerikaner zu entscheiden – als ob es irgendeinen Briten oder gar Amerikaner auch nur im Geringsten interessieren würde, wie man in Deutschland englische Wörter schreibt. Lieber nimmt man in Deutschland in Kauf, dass die Zahl der deutsch-englischen Homographe steigt und steigt (einschließlich der altsprachlichen und romanischen Wörter im Englischen sind es hunderte), während die Lesegeschwindigkeit sinkt, die Missverständnisse zunehmen und die maschinelle Übersetzung kapituliert.

Die versuchte Anpassung an die englische Rechtschreibung führt bei tag zu absurden Folgen. Schriebe man Täg, könnte man daraus ganz einfach die Verb-Schreibung tägen ableiten und die zugehörige Perfektpartizip-Schreibung getägt. Bleibt man aber bei der Schreibung der Stammsilbe nach der englischen Rechtschreibung, folgt daraus für das Verb die Schreibweise tagen und für sein Perfektpartizip getagt. Schon hat man zwei weitere Homographe.

Stattdessen schreiben die Deutschen allerdings taggen und getaggt. Doch nicht, um Homographen zu vermeiden (dann würden sie ja auch Tagg schreiben) sondern nur weil sie glauben, das verdoppelte g würde der englischen Rechtschreibung entsprechen, in der nämlich ein Vokalbuchstabe nach dem Silbenendkonsonanten den Vokal vor dem Konsonanten diphthongiert und die Verdoppelung des Konsonanten die Diphthongierung wieder aufhebt. Entsprechend schreibt man im Englischen die Partizipien nicht taging und taged, sondern tagging und tagged. Tagen würde also nach der englischen Laut-Buchstaben-Zuordnung [tɛıʤn] ausgesprochen, was eine völlig falsche Lautung des gemeinten Wortes wäre, sodass taggen durchaus logisch ist.

Doch auf getaggt trifft die Regel schon nicht mehr zu, weil hier kein Vokal im Spiel ist (Vergangenheitsmorphem -t). Anstatt wie eigentlich gewollt der englischen Rechtschreibung zu folgen und getagt zu schreiben, stellen die Deutschen nun ihre naive eigene Regel auf und glauben dabei auch noch, sie würden dem Englischen genügen: „Wenn im Englischen das Partizip mit gg geschrieben wird, muss ich das im Deutschen ja auch tun.“ Oder sie argumentieren wahlweise rein pseudodeutsch: „Wenn im Infinitiv die Stammsilbe tagg– geschrieben wird, dann muss das im Partizip ja genauso sein.“ Dabei übersehen sie, dass das zweite g bereits nicht mehr zur Stammsilbe gehört, sondern nur ein eingefügter Hilfsbuchstabe ist.

Vernebelt wird der Blick der Deutschen bei taggen auch durch das Problem, dass sie sich angewöhnt haben, den englischen Vokal [æ] bei vielen Wörtern nicht als langes [ɛ:] zu sprechen (wobei [ɛ:] innerhalb der deutschen Phonologie die beste Annäherung an den Originallaut ist) sondern als kurzes [ɛ], was sowohl im Englischen als auch im Deutschen ein völlig anderes Phonem ist. Diese Ausspracheänderung hängt vermutlich mit einem Lautwandel des Standarddeutschen zusammen, der in einer Vermeidung des langen [ɛ:] besteht. Allerdings wird es bei diesem Lautwandel durch das lange geschlossene [e:] ersetzt, wie in [ke:zə]. Bei englischen Wörtern jedoch trauen sich die Deutschen dazu nicht und sagen lieber [ɛ], weil es nicht ganz so auffällig anders klingt als der englische Laut. (Wieder ein Anzeichen für die Sonderbehandlung des Englischen in Deutschland.) Falsch ist es allerdings umso mehr, da [ɛ] im Englischen wie erwähnt ein anderes Phonem darstellt als [æ] (vgl. bad vs. bed). Aber wenn man schon [tɛgən] mit kurzem Vokal spricht, ist die Schreibweise taggen natürlich naheliegend, da man sie dann pseudodeutsch auch so interpretieren kann, dass die Konsonantenverdopplung einen kurzen Vokal markiert. Nach englischer Rechtschreibung müsste man [tɛgən] jedoch teggen schreiben.

(Der Duden übrigens widerspricht sich bei der Aussprache wieder mal selbst: Er schreibt [tæg] und [tægn̩], aber [tɛgɪŋ]!)

Das Beispiel sollte verdeutlichen:

Das kompromisslose Festhalten an der englischen Rechtschreibung bei englischen Fremdwörtern in deutschen Texten macht die Texte mit steigender Anzahl der Fremdwörter umso schwerer lesbar. Die Deutschen versuchen außerdem, bei der Verbindung von englischen und deutschen Morphemen der bizarren englischen Logik der Beziehung zwischen Buchstabenfolge und Lautfolge zu genügen. Dabei bringen sie allerdings teils aufgrund mangelnder Sachkenntnis, teils aufgrund selbstverschuldeter Gedankenlosigkeit englische und deutsche Rechtschreibregeln durcheinander, und heraus kommt ein beiden Regelwerken und sich selbst widersprechendes, schwer zu lesendes Durcheinander. (Am Idiotischsten ist das fälschliche Weglassen des diphtongierenden e in Formen wie gehypt, gepierct oder getimt: Aua aua aua!)

Doch was tun die Rechtschreibexperten vom Rechtschreibrat oder der Duden-Redaktion und die Sprachwissenschaftler dagegen? Nichts.

PS: Habe ich eigentlich schon darauf hingewiesen, dass man das „Wort“ Laser (welches in Wahrheit nur ein Akronym ist) im Deutschen mit Fug und Recht mit [a:] aussprechen darf? Genauso nämlich wie Radar. Komischerweise finden die Deutschen nichts dabei, Laser aufgrund der genannten [e:]-Tendenz fälschlicherweise wie Leser auszusprechen, auch wenn das zu Missverständnissen führen kann, scheuen aber die korrekte Aussprache mit [a:]. Obwohl: Feigheit ist gar nicht komisch.

 

 

 

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Gibt es Rassen? (oder: Eine kleine Rassenlehre – oder: Der wahre Hintergrund der Rasseleugnung)

Seit einiger Zeit wird behauptet, es gebe keine Menschenrassen. Begründet wird dies mit der (angeblichen) Tatsache, dass sich Menschen bezüglich verschiedener Rassenzugehörigkeit genetisch geringfügiger unterscheiden als Menschen innerhalb einer Rasse. Die Hirnrissigkeit des Gedankenganges liegt schon allein darin, dass sich Menschen verschiedener Rassen gar nicht erst als solche identifizieren und dann genetisch miteinander vergleichen ließen, wenn es nicht verschiedene Rassen gäbe. Diese Logik ist aber so einfach, dass sie von unseren hochtrabenden Wissenschaftlern gar nicht ernstgenommen wird; deshalb mache ich es an dieser Stelle noch einmal etwas komplizierter.

Es stellt sich die Frage, warum überhaupt der Begriff der Rasse am Genotyp festgemacht werden muss, zumal er ja schon lange vor der Entdeckung der Genetik existierte. Heute wird ex nihilo zugrundegelegt, dass sich Lebewesen biologisch nur in dem Maße unterscheiden, wie sich ihr Genotyp unterscheidet. Dass das Unsinn ist, lässt sich an einem anderen Begriff darlegen, der gleichfalls ideologisch aufgeladen ist: dem Geschlecht. Wendet man darauf dieselbe Logik an, darf man Lebewesen einer Art nur dann verschiedenen Geschlechtern zuordnen, wenn sie sich geschlechtsspezifisch genetisch voneinander unterscheiden. Demnach gäbe es z.B. bei Schildkröten, Eidechsen oder Krokodilen nur èin Geschlecht, denn sie besitzen keine Geschlechtschromosomen. Stattdessen herrscht bei Ihnen die sogenannte temperaturabhängige Geschlechtsdetermination: Ihr Geschlecht wird durch die Brüttemperatur bestimmt. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass bei solchen Arten die Existenz zweier verschiedener Geschlechter nur ein soziales Konstrukt sei, weil sie keine Geschlechtschromosomen besitzen. Warum sollte das bei Menschenrassen anders sein?

Ob sich Rassen genotypisch unterscheiden oder nicht, ist völlig unerheblich. Auf den Phänotyp bzw. die morphologischen Merkmale kommt es an.

Wodurch unterscheiden sich Rassen und warum überhaupt?

Wodurch unterscheiden sich Rassen nun wirklich, und vor allem warum überhaupt? Warum gibt es verschiedene Rassen? Es wird immer gesagt, die Hautfarbe sei kein aussagekräftiges Merkmal, um Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Tatsächlich reicht ein einziges Merkmal nicht aus, um eine Rasse zu definieren. Es ist immer eine Kombination von Merkmalen, die eine Rasse ausmacht, während die meisten der definierenden Merkmale interessanterweise bei mehr als èiner Rasse vorkommen, nur eben in jeweils anderer Kombination. Die Frage ist auch, welche Granularität man anstrebt, d.h. ob man nur nach phänotypischen Unterscheidungen von Großrassen sucht oder auch von enger verwandten Populationen. Zudem gibt es keine diskrete Trennung zwischen Rassen, sondern die Übergänge sind fließend. Es herrscht ein mehrdimensionales Kontinuum zwischen Merkmalsextremen, z.B. ganz weiße bis ganz schwarze Haut, ganz krause bis ganz glatte Haare etc.

Für Darwinisten ist die unterschiedliche Ausformung von Arten und Rassen immer eine Folge der Anpassung an den Lebensraum: Unterschiedliches Aussehen bedeutet demnach unterschiedlichen Lebensraum. „Lebensraum“ bezeichnet zwar mehr als den geographischen Ort, aber immer auch diesen. Daraus würde folgen, dass die verschiedenen Menschenrassen sich geographisch idealerweise auf ihr jeweiliges Stammland beschränken sollten, was natürlich der Multikulti-Ideologie fundamental widerspricht. Unter anderem deshalb ist das Reden von Rassen tabu. Jedoch bin ich als Nichtdarwinist zu einem ganz anderen Schluss gekommen: Lebewesen (und das gilt für alle höheren) unterscheiden sich auch um nichts anderes als der Unterscheidung willen, denn sonst könnte man die Individuen wie auch die Arten ja gar nicht auseinanderhalten. Jeder der sieben Mrd. Menschen ist durch sein Aussehen oder seine Stimme eindeutig identifizierbar. Auch Artgenossen erkennen einander. Das kann kein Zufall sein, den sich die Natur bloß aus Gelegenheit zunutzemacht – sondern die Natur hat es so eingerichtet. Nicht nur die individuellen Merkmale, auch die Rassenmerkmale dienen der Unterscheidung von Menschen.

Ich behaupte: Nicht jeder Merkmalsunterschied ist anpassungsrelevant. Dazu Beispiele bei Menschenrassen:

  • dunkles vs. helles Haar
  • krauses vs. glattes Haar
  • dicke vs. dünne Lippen
  • Zahl und Form der Augenlidfalten
  • schmale vs. breite Nasen

Ob man davon das eine oder aber das andere Merkmal hat, ist für die Umweltanpassung genauso gleichgültig wie es für den Tagesablauf ist, ob man mit dem linken oder dem rechten Fuß zuerst aufsteht. All diese Differenzen dienen hauptsächlich der Unterscheidung, nicht der Anpassung an einen Lebensraum. Wenn sie doch augenfällig sind und ihren Sinn haben: Welches Recht hat man, sie zu verleugnen oder gar mit einem Tabu zu belegen?

Nun zur Hautfarbe. Eine Weltkarte der Hautfarbenverteilung zeigt, dass innerhalb des Tropengürtels auf gleichen Breitengraden (!) dunkle bis mittlere Hauttöne vorkommen, außerhalb des Tropengürtels auf gleichen Breitengraden (!) mittlere bis helle. Daraus folgt, dass die Hautfarbe etwa zur Hälfte eine Anpassung an den Lebensraum darstellt und zur Hälfte als Unterscheidungsmerkmal dient.

Interessant ist, dass in gemischtrassigen Populationen Rassemerkmale zu individuellen Merkmalen werden können. Braune Augen oder rote Haare z.B. werden in Mitteleuropa als individuelle Merkmale gedeutet, dabei sind sie natürlich genauso gut Rassenmerkmale.

Warum gibt es nun nicht-anpassungsrelevante Merkmale, die nicht (nur) individuell verschieden sind, sondern abhängig von der Abstammung verschieden? Der Grund kann doch nur sein, dass die Natur einen Sinn darin sieht, dass man die Abstammung bzw. weitere Verwandtschaft erkennen kann. Was dafür wiederum der Grund sein könnte, wäre dann die nächste Frage.

Zwischenfazit

Wer behauptet, dass es keine Rassen gebe, weil sie genetisch nicht nachweisbar seien, ist ein Rasseleugner. Die Genetik spielt keine Rolle, da der Begriff der Rasse sich nicht auf Genetik stützt, sondern auf andere empirische Tatsachen. Anstatt die Theorie der Wirklichkeit anzupassen, wird jedoch die Wirklichkeit geleugnet. Wissenschaftsfeindlicher geht es gar nicht.

Was bezwecken die Rasseleugner?

Warum ist die Frage, ob es Rassen gibt, überhaupt wichtig? Für die selbsterklärten Antirassisten ist der Begriff Rasse rassistisch verseucht, weil er in der Vergangenheit für rassistische Zwecke missbraucht wurde – weshalb man ihn nicht mehr verwenden solle. Doch man kann ja nicht jeden Begriff, der irgendwann einmal für verbrecherische oder sonst irgendwie ungute Zwecke missbraucht wurde, aus dem Sprachschatz streichen und damit alle positiven oder neutralen Verwendungen gleich mit. Es lässt sich auch nicht einfach ein Wort vollständig durch ein anderes ersetzen. Warum halten die Rasseleugner trotzdem an diesem unvernünftigen Ansinnen fest?

Weil es ihnen in Wahrheit um viel mehr geht. Sie verlangen ja nicht nur, dass man den Ausdruck Rasse nicht mehr verwenden solle, sondern sie behaupten, dass das ganze Konzept dahinter von vornherein rassistisch sei. Denn wenn es keine Rassen gibt, aber gleichwohl Menschen von ihnen sprechen, kann das ja nur zum Zwecke einer grundlosen Diskriminierung geschehen. Wer also nicht mehr tut als nur zu behaupten, dass es Rassen gebe, muss nach der Logik der Rasseleugner bereits ein Rassist sein!

Folglich wären z.B. alle hunderte Millionen von Deutschen, die seit Aufkommen des Rassebegriffs bis vor ein paar Jahren gelebt haben Rassisten, denn niemand hat sich bis vor Kurzem an dem Begriff gestört. Und genau das ist den Rasseleugnern willkommen: Dass sie plötzlich mit Unterstützung der Wissenschaft das gesamte deutsche Volk der Vergangenheit zu Rassisten erklären können. Denn in Wahrheit sind die Rasseleugner selber Rassisten (bzw. Autorassisten), denen daran gelegen ist, praktisch alle weißen Völker grundlos zu diskriminieren, indem sie sie des Rassismus bezichtigen.

Aber das Spiel geht noch weiter. Wenn es Rassismus gibt, aber keine Rassen, müssen rassistisch diskriminierte Gruppen anders definiert werden. Man darf ja nicht einmal mehr sagen „Rasse X wird diskriminiert“. Wer bestimmt also, was die neuen Opfergruppen des Rassismus sind, wenn es Rassen nicht sein können? Hier sind der Manipulation Tür und Tor geöffnet – und zwar mit Absicht. Denn nun kann z.B. einfach bestimmt werden: Islamkritiker sind Rassisten. Früher hätte man einwenden können: Moslems sind doch keine Rasse. Doch das kann man sich heute nicht mehr erlauben, denn damit hätte man die Existenz von Rassen ja schon wieder indirekt bestätigt. Wir kommen also zu der irren Logik, dass es nach der Rasseleugnertheorie keine echten Rassen gibt, aber dafür „falsche“ Rassen, die sich Rassisten einbilden. Wer als falsche Rasse zu gelten hat, bestimmen die Rasseleugner. Das kann eine echte Rasse sein oder aber auch eine Religion. (Wer weiß, was den Typen später noch einfällt.) Das alles dient wieder nur dem einzigen Zweck, möglichst viele Menschen als Rassisten brandmarken zu können. Die Welt der Rasseleugner ist also eine Welt, in der es keine Rassen gibt (und nie gegeben hat), die aber voll von Rassisten ist. Wie gestört ist das denn?

Nach ihrer eigenen Theorie sind die Rasseleugner alle Rassisten

Der Begriff der Rasse ergibt sich automatisch als Oberbegriff aus Begriffen wie Asiaten, Europäer, Inder, Araber, Schwarzafrikaner, Indianer etc., wenn man darunter keine Herkunftsbezeichnungen, sondern Menschengruppen mit bestimmten phänotypischen Eigenschaften versteht. Er ergibt sich wie gesagt automatisch daraus, genauso wie sich aus eins, zwei, drei etc. automatisch der Begriff Zahlwort ergibt. Selbst wenn es kein Wort dafür gibt, ist Rasse als logisches Konzept weiterhin existent. Da man nun z.B. in den USA zwischen African-Americans und Caucasians anhand ihres Aussehens unterscheidet (man lässt sich ja nicht vorher den Herkunftsnachweis zeigen), wäre man nach der Theorie der Rasseleugner bereits dann ein Rassist, wenn man nur die Wörter African-American oder Caucasian in den Mund nimmt, denn sie sind gleichbedeutend mit Rasse A und Rasse C. Tatsächlich sind es aber gerade die Antirassisten, die ständig mit solchen Begriffen jonglieren – schließlich sind diese Begriffe ja ihr Thema. Hahaha, das habt ihr nun davon, ihr Vollidioten: Ihr seid selber nach eurer eigenen Theorie alle Rassisten!

Fazit

Ich kann nur den Kopf schütteln über Leute, die ständig von Diversität und Vielfalt schwärmen und dann die Vorstellung einer rassischen Vielfalt für ein Verbrechen halten.

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Frauke Petrys Misservolk mit unpopulären Adjektiven, Attributen und alternativlosen Wörtern: eine völkische Beobachtung

Die AfD-Politikerin Frauke Petry hat sich darüber beschwert, dass der Begriff völkisch unpopulär geworden sei und möchte ihn wieder positiv aufladen.

Zur Einführung in das Thema empfiehlt es sich, den Artikel Frauke Petry weiß nicht, was „völkisch“ bedeutet auf Welt-Online zu lesen, auch wenn die Überschrift klassisch Lügenpresse ist, denn selbstverständlich weiß Frauke Petry, was völkisch bedeutet, auch wenn sie seine Geschichte nicht kennt.

Fleißige Nazijäger haben nämlich herausgefunden, dass das Wort völkisch im 19. Jhdt. von einem Sprachpuristen als wörtliche Eindeutschung des lateinischen nationalerfunden“ wurde. Und hier haben wir schon die nächste Presselüge, denn völkisch ist eine grammatisch reguläre Adjektivierung des Substantivs Volk und deshalb mitnichten eine Erfindung. (Eine Erfindung ist z.B. Pegidist.) Die Einordnung als Erfindung dient nur dazu, den Erstanwender zu diskreditieren, weil seine Motive der modernen Sprachideologie zufolge unlauter sind. Das Wort muss angeblich schon allein deshalb eine negative Konnotation haben, weil sein Urheber eine hat. Nur: Seit wann ist für die Bedeutung eines Wortes erheblich, wer es als erster benutzt hat und aus welchem Motiv? Das wär ja ganz was Neues! Was ist dann mit den tausenden von Wörtern, deren Herkunft man nicht kennt? Kennt man deshalb auch deren Bedeutung nicht? Der Welt-Autor versteigt sich sogar zu der Bemerkung „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“. Ja tickt der noch ganz richtig? Will er jetzt jeden Ausländer, der falsches Deutsch spricht und damit Missverständnisse auslöst, bestrafen?

Einerseits erkennen die Nazijäger an, das Wort völkisch sei nur eine wörtliche Übersetzung von national, andererseits behaupten sie, es sei negativ konnotiert. Der Sprachlogiker meint dazu: Wenn völkisch eine wörtliche Übersetzung von national ist und gleichzeitig von vornherein unabänderlich negativ konnotiert, dann muss ja im Umkehrschluss national auch schon negativ konnotiert sein. Denn sonst wär völkisch ja keine wörtliche Übersetzung. Demnach wäre nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität synonym zu völkischer Entwicklungsplan Elektromobilität, und die Bundesregierung würde sich völkischer Sprache bedienen! Was sagt man dazu? Dass das totaler Quatsch ist – also das, was die nazijagenden Sprachideologen behaupten. Da völkisch nur als wörtliche Übersetzung gemeint war, kann es zunächst nicht negativ konnotiert gewesen sein, wenn national es auch nicht war, sondern wurde es erst im Laufe der Zeit. Die Konnotation ist also nicht unabänderlich.

Zudem rennen die Nazijäger offene Türen ein. Sie halten Frauke Petry vor, dass völkisch negativ konnotiert sei – was diese aber niemals bestritten hat. Im Gegenteil – sie bedauert es ja. Nur dass sie für die negative Konnotation keinen zwingenden Grund sieht.

Die Alternative für Deutschland sieht keine Alternative für völkisch. Doch es gibt sie

Aber auch Petry macht einen Denkfehler. Sie will den neutralen Begriff Volk attributiv verwenden und sieht dafür keine andere Möglichkeit als das Wort völkisch, das negativ besetzt ist. Sie kommt aber nicht auf die Idee, dass es bereits Alternativen geben könnte und dass diese nicht adjektivisch sein müssen. Dazu ein Blick auf das Wort Kind und diverse Ableitungen davon:

Kind:
kindlich (neutral)
kindisch (negativ)
kindhaft (positiv, poetisch)

Es gibt also mehrere adjektivische Ableitungen, eine davon mit derselben Ableitungssilbe wie völkisch, und genau diese ist – Zufall oder nicht (darüber nachzudenken, spare ich mir) – negativ konnotiert. Man hat hier also die freie Auswahl zwischen verschiedenen Konnotationen.

Es gibt aber in der Grammatik neben der Ableitung auch die Wortzusammensetzung. Statt ein Adjektiv vor das Wort zu setzen, wird hier das Attribut ins Wort eingefügt:

kindischer Kopf → Kindskopf
kindliches Wohl → Kindeswohl

Natürlich sind die jeweiligen beiden Formen nicht verwendungsgleich, d.h. nicht austauschbar. Das liegt an der Lexikalisierung. Aber vor der Lexikalisierung gab es zwei Alternativen.

Bei Volk ist es genauso:

völkischer Wagen → Volkswagen

Wie man sieht, ist es der Firma Volkswagen ervolkreich gelungen, die völkische Herkunft ihrer Wägen zu kaschieren. Ist das nicht genial? Es geht noch besser:

völkische Zeitung → Volkszeitung

So schnell wird eine Zeitung entnazifiziert!

Unter der Prämisse jedoch, dass völkisch nur eine wörtliche Übersetzung von national sei, ergibt sich auch folgendes Beispiel:

völkische Zeitung → Nationalzeitung

Hier ist die Behauptung des Kaschierens völkischer Gesinnung nicht nur ein Scherz; sondern tatsächlich ist die real existierende Nationalzeitung die ideologische Erbin des völkischen Beobachters.

Außerdem führt uns dieses Beispiel direkt zu einer weiteren Attributalternative, nämlich die Einbeziehung von Fremdwörtern. Schließlich begann das Drama ja genau mit einem solchen, welches lediglich durch ein deutsches ersetzt werden sollte. Berücksichtigt man die Intention des Erstanwenders von völkisch, ist ja national bereits eine adjektivische Alternative, die von Anfang an vorhanden war, nur eben kein deutsches Erbwort.

Auch von lat. populus = Volk abgeleitete Formen erhöhen die Vielfalt der Alternativen:

Pop-, populär, populistisch

Neven den substantivischen Zusammensetzungen gibt es auch adjektivische Zusammensetzungen mit spezielleren Bedeutungen, von denen sich jederzeit nach Bedarf neue bilden lassen:

volksnah (Politiker), volkseigen (Betrieb), volksfeindlich (tja wer), volksbeglückend (Populist)…

Ein sprachliches Naturgesetz

Da zwei verschiedene Lautfolgen niemals exakt dieselbe Verwendungsmenge haben können, ist es unmöglich, national in allen Verwendungen durch eine einzige andere Lautfolge ohne jegliche Bedeutungs- oder Konnotationsänderung zu ersetzen. (Es gibt keine 1:1-Übersetzungen.) Man darf sich also gar nicht wundern, dass völkisch eine andere Konnotation hat als national. Dass sie negativ geworden ist, liegt eben am Lauf der Geschichte. Letztlich hat jede Alternative ihre eigene Konnotation bzw. ist anders lexikalisiert worden.

Fazit

Frauke Petrys Volksbegehren ist überflüssig. Was den attributiven Gebrauch des Begriffs (i.S.v. Konzept) Volk angeht, gibt es bereits genug Alternativen für Deutschland.

Zum Abschluss hören wir jetzt gemeinsam ein populäres Lied der Fantastischen 4:

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Der Entwicklungshil-feminist-er wollte nur ein guter Feminist sein –­ und wird deswegen plötzlich als Rassist beschimpft

Seit Langem gilt die schwarzafrikanische Gesellschaft den Feministen als Paradebeispiel für die schlimmen Auswirkungen männlicher Untugenden. Gleichzeitig werden die „starken afrikanischen Frauen“ über den grünen Klee gelobt. Der deutsche Entwicklungshilfeminister Gerd Müller stieß nur in das gleiche Horn, als er behauptete:

Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient – Preisfrage: Was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was er mit dem Rest macht: nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich. Aber er investiert nicht in seine Kinder, in seine Familie, in Bildung und in seine Zukunft. Wenn eine afrikanische Frau 100 Dollar verdient – Preisfrage: Wie viel bringt sie nach Hause, zur Familie? Die bringt 90 Dollar nach Hause.

Entsprechend sehen Entwicklungshelfer es auch in Indien, wo die Entwicklungshilfebank Grameen-Bank aus demselben Grund Mikrokredite fast ausschließlich an Frauen vergibt. Alles ganz normal in der Entwicklungshilfe im Zeitalter des Feminismus.

Doch dieses wird nun überlagert durch eine ins Unerträgliche wachsende Rassismushysterie. Ausgerechnet der Entwicklungshilfeminister, von allen Deutschen wahrscheinlich der allerletze, dem man schwarzenfeindlichen Rassismus vorwerfen könnte (denn welcher Schwarzenfeind würde schon freiwillig Entwicklungshilfeminister werden?), sieht sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, er sei ob dieser Bemerkung ein Rassist.

Das ist natürlich Quatsch. Zum èinen lobt er die afrikanischen Frauen in dem gleichen Maße, wie er die Männer kritisiert. Es ist also ein Nullsummenspiel. Die schwarze Rasse kommt dabei insgesamt nicht schlechter weg als andere Rassen. Nur, Frauen kommen besser weg als Männer.

Zum anderen kritisiert er nicht schwarze Männer weltweit, sondern bloß afrikanische. Von Afroamerikanern (in diesem Zusammenhang besser „Schwarzamerikaner“) war schließlich keine Rede. Seine Bemerkungen sind also nicht rassebezogen, sondern kulturbezogen.

Fazit

Leute, die dem Entwicklungshilfeminister Rassismus unterstellen, sind selber Rassisten in ihrem krankhaften antiweißen Wahn.

Lustig; ich verteidige hier einen Mann, den ich wegen seiner Behauptungen, die Deutschen seien schuld am Elend in Afrika („Wir haben unseren Wohlstand auf dem Rücken der Entwicklungsländer aufgebaut“), eigentlich verachte. In Wahrheit empfinde ich nämlich Schadenfreude, wenn sich die Feministen und die vermeintlichen Antirassisten gegenseitig fertigmachen.

 

 

 

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Wie die CDU blonde Fräuleins vor schwarzhaarigen Kerlen schützen will

Seit der legendären Silvesternacht von Köln rufen alle Parteien nach mehr Polizei. Sogar die Grünen – und das will was heißen. Die CDU zeigte dementsprechend im Kommunalwahlkampf 2016 in Niedersachsen ein Plakat mit der Aufschrift Mehr Heimat! „Mehr Stärke!“ und der Rückansicht einer Polizistin – als Frau erkennbar am blonden Zopf.

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Zur Erinnerung: In Köln bestand das Problem darin, dass Frauen übergriffigen Männern aufgrund von deren körperlicher Überlegenheit schutzlos ausgeliefert waren. Was fehlte, waren starke Polizisten. Männer natürlich, weil nur diese Männern körperlich ebenbürtig sind.

Und nun will die CDU tatsächlich mit einem blonden Fräulein Stärke gegen schwarzhaarige Kerle demonstrieren, die sich gerne an blonden Fräuleins vergreifen.

Damit stellt die CDU nicht nur die Wirklichkeit auf den Kopf (pervertiert sie), sondern widerspricht auch der Grundthese des Feminismus, dass Männer ihre körperliche Überlegenheit gegenüber Frauen ausnutzen, um diese zu unterdrücken. Wer aber kann dann Frauen vor Männergewalt schützen, wenn nicht Männer? Oder umgekehrt gefragt: Wie konnte es eigentlich zur massenhaften Frauenunterdrückung kommen, wenn wie laut CDU Frauen in der Lage sind, andere Frauen vor Männergewalt zu schützen?

Frauen können sich gegen Männer im Ernstfall eigentlich nur durch Waffeneinsatz wehren. Getreu der CDU-Vision hätten in Köln Polizistinnen ohne männliche Unterstützung deshalb in letzter Konsequenz auf Flüchtlinge … schießen müssen! Mit der AfD dagegen könnte das nicht passieren, denn die macht den Gleichstellungswahn nicht mit.

Fazit

Das Ganze ist ein Beispiel für den geistig-moralischen Verfall der CDU, die nur noch dem feministischen Zeitgeist hinterherrennt, sich dabei in Widersprüche verstrickt und sich einen Scheißdreck um physikalisch-biologische Tatsachen oder ein komisches Ding namens Wahrheit schert.

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Siehe auch: Warum sollte man als Mann Frauen beschützen, die einen für einen frauenfeindlichen Rassisten halten? – oder: Feministen verweigern Deutschland Frauenrechte

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