Die unerträglich beiläufige Kopftuchpropaganda von Spiegel-Online – oder: Wie man tendenziöse Propaganda hinter scheinbarer Sachlichkeit verbirgt

Was mich besonders anekelt ist, wie die antikonservativen Journalisten bewusst beiläufig Provokationen in Themen einstreuen, die mit ihrer Agenda eigentlich gar nichts zu tun haben. Zum Beispiel Bilder von Kopftuchmädchen, obwohl es gar nicht um Kopftücher geht, sondern um Digitalisierung an Schulen. Das Symbolfoto im entsprechenden SPON-Artikel, das den Titel “Schüler mit Notebooks” trägt, zeigt mittig 1 blondes Mädchen und 1 vorder- bis südasiatisches Mädchen und seitlich im Vordergrund, aber unscharf links 1 dunkelhäutigen Knaben und rechts 1 Kopftuchmädchen. Nach dem Motto: Wir bilden nur die Realität ab. Die Zusammensetzung ist sicher auch Realität, aber sie ist für Deutschland nicht prototypisch. Das Verhältnis Ausländerkinder / deutsche Kinder ist nicht 3:1, sondern 1:3. Und das Verhältnis Kopftuchmädchen /  kopftuchfreie Mädchen liegt nicht bei 1:2, sondern eher bei über 1:100. Ein Symbolfoto muss zwar nicht, aber sollte jedoch möglichst prototypisch sein.

Und jetzt geht’s ans Ruminterpretieren: Spiegel-Online könnte behaupten, seine Datenbank, die es irgendwo eingekauft hat, hätte das Foto automatisch ausgespuckt, oder im internationalen Maßstab sei das Foto eben doch prototypisch und man sei ja international orientiert, und man dürfe nicht bewusst ein Kopftuchmädchen wieder aussortieren, das sei diskriminierend.

Wie auch immer. Die Wahrheit ist, dass es sich letztlich immer um dasselbe Prinzip handelt: Man nutzt den Interpretationsspielraum scheinbar sachlicher Kriterien aus, um tendenziöse Propaganda dahinter zu verbergen und Konservative zur Weißglut zu bringen. (Nein, ich bin nicht konservativ.) Wer sich dann dadurch provoziert fühlt, dem kann man dann mit scheinbar sachlichen Argumenten vorwerfen, er sei unsachlich. Ekelhafte Umdreherei!

Weiteres Beispiel: Wie Feministen lügen, indem sie sich auf rein formale Kriterien berufen – am Beispiel von Simon Pausch und dem Schweizer Fußball

Nachtrag

Und hier ein analoges (hihi) Foto mit Symbolkraft:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/digitalpakt-6-irrtuemer-zu-schule-und-digitalisierung-a-1242081.html

(Wobei die Symbolkraft hier wohl eher darin liegt, dass man kaum ein authentisches Foto von mehreren deutschen Schülern mit Tafelrechnern (hihi) in der Hand finden wird.)

 

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Stefanie Tücking: Als Feministin versagt

Die ehemalige Moderatorin der 80er-Jahre-Musikfernsehreihe Formel eins Stefanie Tücking ist plötzlich und unerwartet verstorben. Obwohl ich ihr damals nicht verfiel, da sie mit Desirée Nosbusch und Nena nicht mithalten konnte, ist mir der Anlass einen Kommentar wert, denn ich habe Arno Franks Nachruf auf Spiegel-Online gelesen und mich über die feministische Propaganda darin geärgert:

…war sie – nach Uschi Nerke von „Beat Club“ – die erste Frau an so exponierter Stelle. Vorgesehen war denn auch eine ähnliche Rolle, nämlich die der Augenweide.

Gleich die erste Einstellung der Kamera, bei der Stabübergabe durch Ingolf Lück, galt weniger einer womöglich fähigen Frau – sondern einer hübschen 23-Jährigen. Die Botschaft war klar: „Ab jetzt führt diese süße Maus durch die Sendung.“ Anfangs ungelenk, später immer souveräner – auch im Umgang mit den damals üblichen Schlüpfrigkeiten.

Von einem Götz George in knarzender Lederjacke musste sie sich vor der Kamera küssen lassen, misogyne Zuschriften männlicher Zuschauer („Trägt Stefanie kein Oberteil, ist Formel Eins erst richtig geil“) verlas sie mit stoischer Resilienz. Eine Gestalt wie James Brown erkannte sie mit sicherem Blick sogleich als „Arschgeige“, und einen – diesmal gespielten – Kuss-Sketch mit Michael Douglas absolvierte sie mit komischem Talent.

…Kompetenz. Darin war sie nicht nur damals ihren männlichen Kollegen überlegen…

…Am Ende merkten auch die Macher der Sendung, mit wem sie es da zu tun hatten. Anzügliche Ratschläge wie „Zieh dir’n Röckchen an, damit die Leute merken, dass du’n Mädchen bist“ konnte sie deshalb selbstironisch befolgen, weil darin bereits ein unbeholfener Respekt mitschwang. Zu #MeToo hätte sie gewiss die eine oder andere Anekdote beitragen können. Und hat es doch nie getan.

Ich stelle mir vor, wie Arno Frank (*1971) damals wie wir alle sabbernd vorm Fernseher saß, in dieser Präpornozeit, als das geilste Video, das wir zu Gesicht bekamen, das Musikvideo von Sabrina war (zensiert natürlich). Und wie er heute sabbernd Hetzpropaganda gegen Typen schreibt, die genauso waren und sind wie er. Und selbst wenn er es nicht getan hat: Kleines Kameradenschwein. Können denn diese krankhaften Feministen sich nicht wenigstens bei Todesfällen mit ihrer Propaganda zurückhalten. Müssen sie wirklich jedes Ereignis, das nicht bei drei auf den Bäumen ist, für ihre Hetzkampagne missbrauchen.

Zumal hier eine Frau zum feministischen Vorbild hochstilisiert wird, die es gar nicht verdient hat. Nicht nur wird ihre Zurückhaltung bei der #MeToo-Kampagne als großzügiger Gnadenakt gegenüber Ex-Kollegen gewertet, obwohl eine vorbildliche Feministin schon vor Jahrzehnten das Maul aufgemacht hätte. Es wird auch ihr Verzicht auf eine weitere TV-Karriere zugunsten der Rundfunkmoderation als typisch weibliche Bescheidenheit verklärt, obwohl diese als unfeministisch gilt. (Welcher Naivling glaubt eigentlich ernsthaft, dass Frauen bescheidener als Männer sind?) Nur nebenbei erwähnt wird dagegen das eigentlich Bemerkenswerte: Dass sie zunächst ein Elektrotechnikstudium begonnen hatte — und wieder abbrach.

Zwar studierte sie in ihrer Heimatstadt zunächst Elektrotechnik. Ihr großer Traum aber war es immer, Journalistin zu werden.

Darüber hätte ich gern mal mehr erfahren. Ob sie als Göre technikbegeistert war, was für eine Frau wirklich ungewöhnlich wäre, oder ob sie sich das Studium von irgendjemandem hat einreden lassen, Feministinnen gar. In jedem Falle ist es ein feministisches Versagen, dass sie dann doch wieder vor der Technik floh, um irgendwas Aufregendes mit Menschen zu machen, wo sie ganz viele interessante Leute kennenlernt, aus ihrem Kaff herauskommt, viel reden kann usw. Journalismus zum Beispiel. Typisch Frau eben.

Ich habe kurz versucht zu recherchieren, ob es von ihr irgendwelche feministischen Äußerungen gibt, aber auf die Schnelle nichts gefunden außer bei Hadmut Danisch, der sich mal mit ihr angelegt hat, was aber auch nicht sehr aufschlussreich war. Ich meine mich auch dunkel zu erinnern, mal vor etlichen Jahren eine sehr unsympathische männerfeindliche Bemerkung von ihr gehört zu haben, weiß aber nicht mehr was.

Fazit

Stefanie Tücking hat die Chance, eine feministisch vorbildliche Berufswahl zu treffen, erst ergriffen, um dann wieder in ein altes Rollenmuster zurückzufallen. Als Feministin hat sie also versagt. Arno Frank hat entweder intellektuell versagt, falls er dies nicht erkannte, oder aber moralisch, falls er es in seinem zwanghaften Propagandawahn wissentlich überging. Versagt hat nun auch Stefanie Tückings Herz. Eine Glanzleistung ist allerdings die Todesart: einfach im scheinbar gesunden Zustand einschlafen und nie wieder aufwachen — besser geht’s nicht.

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Wie Feministen lügen, indem sie sich auf rein formale Kriterien berufen – am Beispiel von Simon Pausch und dem Schweizer Fußball

Bei Welt-Online wird über einen angeblichen „Sexismus-Eklat“ im Schweizer Fußball berichtet:

Beim Vereinsjubiläum des FC Basel genossen Vorstand, Sponsoren und die Profis der Männermannschaft ein Drei-Gänge-Menü. Die Spielerinnen des Frauenteams feierten nicht mit. Sie hatten eine andere Aufgabe.

(https://www.welt.de/sport/fussball/article184405980/FC-Basel-Sexismus-Eklat-erschuettert-den-Schweizer-Fussball.html)

In dem Artikel wird an etlichen Stellen so hemmungslos gelogen, verfälscht und konnotiert, ich könnte kotzen. Das Dreisteste aber ist die folgende unwahre Tatsachenbehauptung:

Die Spielerinnen des Baseler Frauenteams, die ebenfalls in der ersten Schweizer Liga spielen, waren nicht nur nicht eingeladen zum Geburtstag ihres Arbeitgebers.

Hier wird tatsächlich behauptet, Männer und Frauen würden in derselben Liga spielen! Das ist eine justiziable Lüge!

In derselben Liga spielen würde nämlich bedeuten, gegeneinander zu spielen!

Sicherlich würde das gerissene Schwein von Autor, dem Kürzel nach Simon Pausch, sich darauf berufen, dass „in derselben“ sich auf die Position der Liga beziehen soll. Also die erste, nicht die zweite. Nur wäre es dann nicht ebenfalls die erste Liga, sondern ebenfalls eine erste Liga.

Die Täuschungsabsicht ist unverkennbar.

Es soll nämlich der Eindruck erweckt werden, erste Männerliga und erste Frauenliga seien dasselbe und würden deshalb auch dieselbe Behandlung erfordern.

Natürlich weiß der Autor, dass erste Männerliga und erste Frauenliga alles andere als dasselbe und daher nicht zu vergleichen sind, ebenso wenig wie erste Schweizer Liga und premier League. Also ist er ein Lügner. Dass er ernsthaft glaubt, was er schreibt, nehme ich ihm erst ab, wenn er folgenden Satz offiziell bestätigt:

“Der FC Basel spielt ebenfalls in der premier League.”

Das Ekelhafte ist nun, dass der Autor sich bar jeden Sinnzusammenhanges auf rein formale Kriterien beruft und dies dazu ausnutzt, um Missverständnisse bzw. unwahre Vorstellungen zu erzeugen. Das ist ein üblicher Trick von Ideologen. Man denke nur an die Behauptung, Frauen verdienten weniger als Männer. Formal ist das natürlich zutreffend, aber es bedeutet noch lange keine Benachteiligung. Feministen tun aber immer so, als würde schon die rein formale Tatsache eine Verletzung der Gleichberechtigung bedeuten. Genauso in der Sprache: Die seltenere Verwendung weiblicher Genusformen bei Personenbezeichnungen muss als Begründung für die Benachteiligung von Frauen in der Sprache herhalten, dabei ist dieses im wahrsten Sinne des Wortes formale Kriterium völlig belanglos.

Und in den Kommentaren geht das Lügen weiter. Da schreibt doch tatsächlich jemand:

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Frauenmannschaft genauso erfolgreich wie die Herrenmannschaft. Deshalb müssen die Frauen selbstverständlich – noch vor allen anderen Gästen -genau so gewürdigt werden wie die männlichen Spieler!

Wie dreist kann man sein. Da werden Frauen vor männlicher Konkurrenz geschützt, weil diese ihnen hoffnungslos überlegen ist, und das wird dann ausgenutzt um zu behaupten, sie seien genauso erfolgreich wie die Männer, im Sinne von “die Frauenfußballmannschaft wurde noch nie von der Männerfußballmannschaft geschlagen” (kein Zitat). Unglaublich!

 

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Erkenntnis, dass der Feminismus männergesteuert ist, scheint sich langsam durchzusetzen

Zitat:

Es wird noch die Rede davon sein, inwieweit der Frauen-Hype auch ein Männerprodukt ist.

https://www.achgut.com/artikel/deutschland_einig_alphafrauenland

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Das Wichtigste über die Grünen

Die Grünen sind eine antikapitalistische, feministische und antideutsche Partei. Nebenbei sind sie auch noch ein bisschen naturverbunden.

Grüner Antikapitalismus und vorgetäuschte Vernunft

Das Wichtigste, was man über die Grünen wissen muss ist, dass ihnen die Zerstörung der kapitalistischen Industrie über alles geht, und dass Umweltschutz für sie dabei nur Mittel zum Zweck ist. Das grüne Lebensgefühl, die Harmonie mit der Natur usw. sind lediglich der Zuckerguss.

Natürlich sind nicht alle Grünen gleich. Manche sind stramm links, andere etwas weniger, und viele merken gar nicht mehr, dass sie links sind, weil die eigentlich kapitalistischen konservativen Altparteien mittlerweile die Umweltideologie übernommen haben. Und das ist das Problem. Man könnte sagen: Es herrscht ideologische Verwirrung. Für viele sieht es so aus, als habe Umwelt- und Antiklimawandelpolitik nichts mit Antikapitalismus, sondern nur mit Vernunft und Wissenschaft zu tun. Die grünen Ideologen (nicht nur parteigrüne, sondern hier vor allem Journalisten) haben es nämlich durch jahrzehntelange Propaganda geschafft, der Öffentlichkeit weiszumachen, ihre Forderungen nach strengen Umweltgesetzen seien ein Gebot der Vernunft. Das ist nur ein Trick!!! Selbst unsere CDU-Bundeskanzlerin ist darauf hereingefallen.

Grüner Kapitalismus?

Seit die Grünen sich zur Volkspartei mausern, gibt es zwar immer mehr Neugrüne mit bürgerlicher Wahlvergangenheit, die glauben, dass es auch einen grünen, guten Kapitalismus gebe. Sie meinen, man müsse bloß durch strenge Umweltgesetze die Unternehmen auf einen grünen Kurs zwingen, um die Akteure des bösen Kapitalismus innerhalb der Unternehmen in die Schranken zu weisen und zurückzudrängen. (Da diese Akteure hauptsächlich alte, weiße, heterosexuelle Männer sind, sollen auch Vielfaltsquoten helfen.)

Bloß, das funktioniert nicht. Eine grüne Wirtschaft ist nicht wirtschaftlich und kann sich deshalb nicht lange halten. Darum sind grünkapitalistische Grüne im Endeffekt auch nicht besser als stramm linke.

Die wahre Absicht hinter der Elektromobilität

Betrachten wir als Beispiel Elektromobilität. Die Naiven unter den Grünen glauben wirklich, dass Elektromobilität die verbrennergetriebene ersetzen kann. Doch die Gerissenen unter den Grünen wissen ganz genau, dass das nicht funktioniert. Für sie ist Elektromobilität nur eins von vielen Mitteln, um mit scheinbar vernünftigen Forderungen, die aber maßlos übertrieben und in der Summe unerfüllbar sind, die Industrie in die Knie zu zwingen und den motorisierten Individualverkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Denn für echte Grüne fängt Kapitalismus schon beim PKW-Besitz an. Das sieht man ja am Dieselmotor. Eben noch als ökologischer Fortschritt gegenüber Benzin gepriesen, hat man jetzt endlich ein Pseudoargument gefunden, um auch ihm den Garaus zu machen. So würde das immer weitergehen, bis die Deutschen nur noch fahrradfahren, wenn man die Grünen an die Regierung lässt. Denn da die Gerissenen gerissener sind, steuern sie letztendlich die grüne Politik.

Vom grünen Hass auf Deutschland

Bezeichnenderweise richtet sich der Hass der deutschen Grünen fast nur noch gegen die deutsche Automobilindustrie. Nicht die französische, nicht die japanische, nicht einmal die amerikanische. Das kommt zum einen, weil sie auf die ausländische Industrie weniger Einfluss haben und ihre Hassenergie dorthin konzentrieren, wo sie wirkt. Zum anderen zeigt sich darin aber auch ihre Verachtung für alles Deutsche. Man muss nur mal in den Spiegel-Online-Foren zum Thema Elektromobilität schmökern. Wenn ein deutscher Hersteller ein Elektromobil vorstellt, freut sich keiner und keiner sagt na endlich, es geht voran, die Deutschen holen auf, sondern der Hersteller wird sofort niedergemacht — von Elektromobilitätsbefürwortern! Diesen Verbrechern, diesen Betrügern kaufe ich nie mehr einen Wagen ab, heißt es dann oder Gegen Tesla haben die keine Chance mehr oder das sind nur Alibiprodukte, die extra teuer sind, damit sie keiner kauft uswusf. Der bekannte Altgrüne Franz Alt schreibt zum Beispiel:

  • …fordern deutsche [!] Autobauer, dass die EU das Selbstmordprogramm unserer Spezies noch beschleunigt
  • Deutschlands Auto- und Energie-Bosse und ihre Kumpane in den alten Parteien arbeiten gemeinsam am Untergang unserer Spezies.
  • …wir Menschen sind eine besonders bemerkenswerte Spezies, homo sapiens. Doch ganz besonders seltsam verhält sich zurzeit homo GERMANICUS.
  • Bildungsrepublik Deutschland? Von wegen. Fossil-Republiken haben keine Zukunft.
  • Wenn wir die Grünen nicht endlich zur großen Volkspartei machen, werden wir alle mit schuld.

(https://www.heise.de/tp/features/Nur-die-allerduemmsten-Kaelber-4189068.html)

Homo germanicus als besonders gemeingefährliche Unterart des Homo sapiens? Das ist blanker Rassismus.

Zwecklose Energiewende

Das Zweitwichtigste, was man über die Grünen wissen muss ist, dass durch die ganze verdammte Energiewende kein einziges Gramm CO2 eingespart wird. KEIN EINZIGES!

Zum einen, weil der CO2-Ausstoß von der weltweiten Fördermenge fossiler Energiestoffe abhängt, auf die Deutschland nicht den geringsten Einfluss hat. Ganz egal was passiert, die Förderstaaten werden stets versuchen, maximales Kapital aus der Förderung zu schlagen. Auch eine Vorbildfunktion Deutschlands kann man sich abschminken.

Zum anderen, weil die Investitionen in die Energiewende über Jahrzehnte hinweg gigantische Unsummen verschlingen, die zusätzlich erwirtschaftet werden müssen. Und das geht nur durch erhöhten Verbrauch von fossiler Energie! Überdies wird die Güterproduktion in Deutschland durch die Umweltauflagen so teuer, dass sie mehr und mehr dorthin ins Ausland verlagert wird, wo man sich um die Umwelt einen Dreck schert.

Windkraft und Solarkraft

Um die Unmöglichkeit der Energieversorgung durch Wind- und Solarkraft einzusehen, schaue man sich den Vortrag Energiewende ins Nichts von Hans-Werner Sinn an.

Ist der „menschengemachte Klimawandel“ real?

Dass ich der Klimawandeltheorie nicht folge, liegt nicht nur an meiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber grünen Ideologen und grüngesinnten Wissenschaftlern, sondern an einem bestimmten Argument. Was ich an der Theorie vom menschenverursachten Klimawandel nämlich nicht einsehe ist, warum die Abgase z.B. eines PKWs die Luft mehr erhitzen sollen als die Motorwärme. Selbst wenn CO2 wirklich ein Klimagas ist, dann müsste es einen um Größenordnungen schwächeren Einfluss auf die Lufttemperatur haben als die Abwärme des Motors. Da diese aber offenbar keinen Wissenschaftler juckt, müsste das CO2 ja noch viel bedeutungsloser sein. Trotz mehrfacher Aufforderung in Internetforen warte ich immer noch auf eine schlüssige Widerlegung meiner Argumentation. Siehe dazu: Klimawandel: Warum erwärmen Heizwärme und Abwärme die Atmosphäre nicht?

Es gibt kein Leben ohne Schmutz und Dreck

Die Grünen verkaufen ein Märchen von einer Wirtschaft ohne Schadstoffausstoß und ohne Müll. Das ist jedoch aus naturgesetzlichen Gründen nicht möglich. Es kann aus physikalischen Gründen keine saubere Energie geben. Regenerative Energie ist daher nur Energiewäsche.

Weniger Schadstoffausstoß, weniger Müll und weniger Naturzerstörung sind nur mit weniger Menschen möglich.

Die einzige Möglichkeit des sauberen Wirtschaftens ist, Schadstoffe und Müll einzuhegen, abzukapseln, später zu verwerten oder möglichst weit weg zu schaffen (Endziel Weltraum).

Bereits jedes Lebewesen produziert durch seinen Stoffwechsel Stoffe, die es ausscheiden muss und von denen es sich entfernen muss, weil sie ihm sonst schaden würden. Wenn man also die Natur zum Vorbild nimmt wie die Grünen, dann muss man einsehen, dass es in der Energieproduktion nicht anders sein kann, denn auch sie ist ein Stoffwechsel.

Von den Kreisläufen in der Natur

Nun vertreten die Grünen aber die Ansicht, dass die belebte Natur nur aus Kreisläufen besteht und sowohl die Körpermasse als auch die Ausscheidungen eines Lebewesens einem anderen als Nahrung dienen, im Gegensatz zum Müll des Menschen. Letzteres kann man aber zumindest zum Teil ändern, und zwar mit mehr Technik zur Müllverwertung. Gegen Technikfolgen hilft nicht weniger Technik, sondern mehr Technik.

In diesem Sinne ist aber auch Kohle die Körpermasse uralter Pflanzen. Warum dürfen die Menschen sie nicht verbrauchen, obwohl dadurch der Kreislauf der Natur wieder geschlossen wird? Außerdem ist sie gespeicherte Sonnenenergie. Was soll daran schlecht sein? Dass ihre Verbrennung die Atmosphäre verändert? Das tun Cyanobakterien und Pflanzen seit Jahrmilliarden. Erst die Photosynthese hat den Sauerstoff in die Atmosphäre gebracht und ihr Kohlendioxid entzogen. Zwar bleiben alle organischen Stoffe im Kreislauf des Lebens, doch verändert das Leben seit jeher seine Umwelt im planetaren Ausmaß unumkehrbar (der blinde Fleck im Darwinismus). Dass dies erst durch den Menschen geschehe, ist eine Erfindung der Grünen.

Grüner Feminismus

Da die Grünen sich als technikkritisch und naturverbunden geben, laufen ihnen die Frauen zu. (Das war auch ein Kalkül der Gerissenen unter den Grünen.) Kein Wunder, dass sie deshalb auch durch und durch feministisch geworden sind. Und je jünger, desto schlimmer.

Mir ist unbegreiflich, wie ein Mann die Männerverachtung einer Partei für ihre Umweltpolitik in Kauf nehmen kann. Soll sie doch den Feminismus aufgeben, um für Männer wählbar zu werden. (OK dann wären die Grünen für mich immer noch nicht wählbar.)

Mehr erfahren

Alles Weitere steht in meinem Psychogramm der Grünen, von dem es wiederum eine Ultrakurzfassung gibt: 10 Punkte für grünes Regieren

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Rekord: 22 feministische Propagandabeiträge auf Spiegel-Online an einem einzigen Tag!

Der feministische Propagandaterror artet ins Unerträgliche aus. Allein auf Spiegel-Online habe ich am 12.11.2018 sage und schreibe 22 Beiträge einschließlich Videos gezählt, die zur selben Zeit auf der Hauptseite angepriesen wurden und die ausschließlich der feministischen Propaganda dienten oder zumindest welche enthielten. Dass an diesem Tag auch 100 Jahre Frauenwahlrecht gefeiert wurde, macht die Sache nicht besser. Denn es rechtfertigt zwar Berichterstattung, aber keine Propaganda. Außerdem frage ich mich, welche Maßstäbe eigentlich eine Redaktion hat, die über 100 Jahre Frauenwahlrecht gefühlt fünfmal so viele Beiträge veröffentlicht wie über 100 Jahre Weltkriegsende. Zwar muss man den Feind studieren, aber weder habe ich die Zeit, um das alles zu lesen, noch die psychische Kraft, um das alles noch zu ertragen. Ich behaupte: An jedem einzelnen Tag erscheinen heute weltweit mehr feministische Propagandatexte als in der gesamten Weltgeschichte frauenfeindliche Texte erschienen sind. Hier die Liste:

Angela Merkel
Feministin wider Willen
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-zu-100-jahren-frauenwahlrecht-a-1238034.html

Merkel zur Gleichberechtigung
„Das Ziel muss Parität sein, Parität überall“
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-das-ziel-muss-paritaet-sein-paritaet-ueberall-a-1237989.html

Frauen und Macht
Ein moderner Mann ist nicht in Sicht
http://www.spiegel.de/plus/frauen-und-macht-ein-moderner-mann-ist-nicht-in-sicht-a-00000000-0002-0001-0000-000160707670

Ulla Schmidt über Arbeit im Bundestag
„Jede Frau muss sich hier Sprüche anhören“
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenwahlrecht-ulla-schmidt-im-interview-a-1237686.html

Drei Ex-Ministerinnen über Männer
„Ich war die Schlange, die Hexe, die Zicke“
http://www.spiegel.de/plus/ministerinnen-berichten-ich-war-die-schlange-die-hexe-die-zicke-a-00000000-0002-0001-0000-000159826610

100 Jahre Frauenwahlrecht
“Gleichstellung haben wir trotzdem nicht”
[eingebettetes Video ohne IP-Adresse]

100 Jahre Frauenwahlrecht
Kampf muss sein
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenwahlrecht-wird-100-kampf-muss-sein-a-1237740.html

100 Jahre Frauenwahlrecht
Nur zehn Prozent aller Kommunen haben eine Bürgermeisterin. Warum ist das so?
https://www.bento.de/future/weibliche-buergermeisterin-nur-jede-zehnte-kommune-wird-von-einer-frau-gefuehrt-warum-a-f4136f13-cf99-4fd6-9525-45c349dd2923#refsponi

Videoblog „Altes Hirn vs. neue Welt“
Sind Sie Sexist?
http://www.spiegel.de/video/leon-windscheid-altes-hirn-neue-welt-sexismus-video-99022578.html

Fotoserie über Töchter
Mädchen, Mädchen
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/tira-khan-fotoserie-ueber-drei-toechter-a-1229982.html
[Die x-te Fotoserie nur über Frauen. An eine nur über Männer kann ich mich nicht erinnern.]

Vorwurf der sexuellen Belästigung
Britischem Lord droht mehrjährige Suspendierung
http://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-lord-anthony-lester-droht-suspendierung-wegen-belaestigung-a-1238056.html

Arbeiten in der Digitalwirtschaft
„Meine erste E-Mail war ein Wunder für mich“
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/web-summit-2018-so-landeten-diese-teilnehmerinnen-in-der-tech-branche-a-1237450.html
[Es geht in dem Artikel nur um Frauen.]

Feministische Ermittlerin
V.I. Warshawski ist noch nicht „zu alt für diesen Scheiß“
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/sara-paretsky-v-i-warshawski-ist-zurueck-im-krimi-kritische-masse-a-1237991.html

Dokudrama zum Frauenwahlrecht
Gut gebrüllt, Löwin!
http://www.spiegel.de/kultur/tv/frauenwahlrecht-die-haelfte-der-welt-gehoert-uns-bei-arte-a-1237981.html

Idles-Konzert in Berlin
Großherzig gegen Machotum
http://www.spiegel.de/kultur/musik/idles-konzert-in-berlin-grossherzig-gegen-machotum-a-1237911.html

Quiz zu Frauenrechten
Schon mal vom Lehrerinnenzölibat gehört?
[Ja.]
http://www.spiegel.de/karriere/quiz-frauenrechte-im-berufsleben-a-1237456.html

Umfrage
Weniger Frauen wollen Chefin werden
http://www.spiegel.de/karriere/initiative-chefsache-weniger-frauen-wollen-laut-umfrage-chefin-werden-a-1237639.html

Hilfe für Frühchen
Wenn Mütter ihre Milch an fremde Babys spenden
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/frauenmilchbank-initiative-muttermilch-spenden-fuer-fruehchen-a-1237678.html
[Gynäkologische Probleme haben jetzt gefälligst auch Männer zu interessieren. Männer sollen schließlich wissen, wie hart das Leben in einem Frauenkörper ist.]

GQ Awards in Berlin
Frauen sind auch tolle Hengste
http://www.spiegel.de/stil/gq-awards-frauen-sind-auch-tolle-hengste-a-1237553.html
[Ein Bericht von der Preisverleihung einer Männerzeitschrift an die “Männer des Jahres”. Doch die Überschrift stellt stattdessen Frauen in den Vordergrund.]

Stühle der Macht
Warum Chefsessel hohe Lehnen haben
http://www.spiegel.de/stil/ausstellung-stuehle-der-macht-hohe-lehne-hohe-stellung-a-1237350.html
[Auch in diesen Artikel ist, wie zu erwarten, feministische Propaganda eingestreut: “Macht und Einfluss der Frauen sowohl in der Politik als auch im Design”]

Feministische Hacker-Szene
Frauen und IT?
http://www.spiegel.de/plus/frauen-und-it-a-00000000-0002-0001-0000-000159826638

Kulturkampf: Wer Gender Studies studiert, muss sich auf einiges gefasst machen
http://www.spiegel.de/plus/was-sind-das-fuer-menschen-die-gender-studies-studieren-a-00000000-0002-0001-0000-000159826640
[Genderstudis als Opfer von Diskriminierung. Die Armen.]

[Und nicht mitgezählt, aber nicht zu vergessen vom Vortag:]
Gender Gap
Frauen sind die besseren Wähler
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kulturkampf-frauen-sind-die-besseren-waehler-stoecker-kolumne-a-1237541.html
[Von Christian Stöcker, diesem Kameradenschwein.]

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Gestern: „Wir müssen mehr über den Islam reden.“ Heute: „Über den Islam spricht man nicht. Man hat ihn.“ (Oder: Ich will kein Islamexperte werden. Ich will meine Zeit nicht Allah opfern.)

Es war ja bislang Strategie der Islamversteher, mit endloser Argumentiererei die Kritiker einfach zuzutexten und totzuquatschen. Den Gegner in langwierige Diskussionen verwickeln, bis er mürbe wird; auf allen Kanälen und aus tausend Kehlen so lange rumlabern, bis er entnervt aufgibt. Mit immer neuen, sinnlosen Pseudoargumenten, die immer wieder aufs Neue widerlegt werden müssen, was Zeit und Kraft kostet. Auf diese Weise dem Gegner immer voraus sein. Mit der Hoffnung, den Leuten den Islam „anzugewöhnen“, bis er halt irgendwie dazugehört. Bis man vollendete Tatsachen geschaffen hat.

Aber anscheinend sind es jetzt die Islamversteher selber, die einknicken. Der Widerstand ist offenbar größer als sie erwartet haben. Argumente wie „Kopftücher sind ein Symbol weiblicher Selbstbestimmung“ ziehen irgendwie nicht. Selbst die Rassismus- und die Nazikeule wirken nicht. Im Gegenteil, sie provozieren eine Trotzhaltung.

Die Islamversteher versuchen es nun mit der konträren Strategie: Ab sofort darf über den Islam nicht mehr diskutiert werden, lautet die neue Losung. Es wird die Aussetzung von Gesprächsrunden im Fernsehen verlangt. Einerseits ist das ein Eingeständnis der Schwäche, andererseits auch ein Zeichen des Größenwahns. Denn die Islamversteher glauben ernsthaft, sie könnten der Öffentlichkeit einfach das Wort verbieten.

So läuft es eigentlich immer bei den Pazifisten, die ja als einzige Waffe das verbale Argument erlauben. Wenn sie merken, dass der Gegner die besseren Argumente hat, verbieten sie ihm einfach den Mund. Was sich aber komischerweise nur mit Gewalt durchsetzen lässt, sodass ausgerechnet die Pazifisten immer häufiger unliebsame Redner mit physischer und struktureller Gewalt an der Meinungsäußerung hindern.

Aber ich vertrete ja eh die Ansicht, dass bereits das ständige Diskutieren über den Islam, sei es auch noch so kritisch, zu viel der Ehre für Allah ist. Wenn man 1 Stunde lang über den Islam diskutiert, opfert man auch 1 Stunde seiner Zeit Allah. Ganz schön viel. Ich sehe das nicht ein. Ich will kein Islamexperte werden müssen. Ich will das frei entscheiden können. Ich will über den Islam nicht mehr wissen als unbedingt nötig. Weil es schon genug andere Themen gibt, mit denen ich mich beschäftigen möchte oder muss. Ich will zukunftsorientierte Themen statt einer Zukunft voller Orientthematik. Deshalb geht mir weg mit eurer Ramadan-Liveberichterstattung. Senkt den Schleier über den Unterschied zwischen Niqab und Tschador. Lasst es mir egal sein, warum Sunniten und Schiiten sich spinnefeind sind. Das Christentum ist kompliziert genug. Es gibt ganze Bücher darüber. Um lizenzierter Missionar zu werden, muss man es jahrelang vollzeit studieren.

Aber ich weiß schon, welcher Vorwurf jetzt kommt: Wer vom Islam keine Ahnung hat, darf sich auch kein Urteil darüber erlauben. Doch keine Sorge: Ich informiere mich genau in dem Maße, das es braucht, um zu einem sicheren Schluss zu kommen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Und danach ist genau das:

Schluss.

 

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