Frauen fordern theoretische Grundlage für Theorien! (Oder: Das Lamberty-Nocún-Narrativ – oder: Die Theorienverschwörung)

Jeder kennt Einsteins Relativitätstheorie.

(OK das war falsch. In Wahrheit kennen nur ein paar 10000 Menschen auf der ganzen Welt die Relativitätstheorie wirklich in- und auswendig; gemeint ist hier vielmehr: Jeder hat von ihr gehört.)

Die Relativitätstheorie wurde durch zahlreiche Experimente bestätigt.

Doch wo ist eigentlich ihre theoretische Grundlage?

Sie ist doch nur das Hirngespinst eines alten weißen Mannes.

So denken jedenfalls ihrer eigenen Theorie zufolge zwei junge weiße Frauen (die zumeist nicht wissen, dass Einstein seine bahnbrechenden Theorien nicht als alter weißhaariger Mann, sondern als junges schwarzgelocktes Genie entwickelte).

Über die Sozialpsychologin Dd. Pia Lamberty und die sogenannte “Digitalexpertin” Katharina Nocún (sprich: [nɔt͡suɲ], auf keinen Fall [nokun]), welchletztere ich ja gerne mal fragen würde, was eigentlich der Unterschied zwischen Analogtechnik und Digitaltechnik ist oder zwischen Bits und Bytes (vermutete Antwort ohne Spicken: inkompetentes Gebrabbel), erzählt man sich:

Den Begriff „Verschwörungstheorie“ nutzen die Autorinnen im Buch [Fake Facts — Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen] nicht, weil den „Erzählungen“ die theoretische Grundlage fehlt.

Eine Theorie ist demnach erst dann eine ernstzunehmende Theorie, wenn sie eine theoretische Grundlage hat.

Komisch, ich dachte bislang, eine Theorie sei erst dann eine ernstzunehmende Theorie, wenn sie eine empirische Grundlage hat! Nämlich Beobachtungen u./o. Experimente, auf denen sie beruht und die sie bestätigen.

Wenn die Kandidatinnen nur den Hauch einer Ahnung von Wissenschaftstheorie hätten, dann wüssten sie, dass die spekulative Vorform einer Theorie wissenschaftssprachlich “Hypothese” heißt.

Doch das ist natürlich zu hoch für sie. Sie kennen aus Erzählungen nur den Begriff “Narrativ”, der ja eben gerade noch schwer in Mode war, bis irgendjemandem auffiel, dass im Englischen, aus dem er herüberschwappte, “narrative” nichts anderes bedeutet als “Erzählung”. Da haben viele, deren Erzählungen über Narrative nicht so recht geglaubt wurden, sich gedacht, dass man sie besser verstünde, wenn sie in Zukunft das deutsche Wort “Erzählung” verwenden.

In antifaschistischen Kreisen ist man ja stets bemüht, “rechte” Theorien “nicht aufzuwerten”, z.B. indem man deren Vertreter nicht zu Diskussionen einlädt. Oder indem man gar nicht erst von Theorien spricht, sondern etwa von “Verschwörungsmythen”, was m.E. eine treffendere Verunglimpfung ist als “Verschwörungserzählungen”. Hatten die Autorinnen wohl nicht mitbekommen.

Allerdings gehören zu einer Erzählung oder einem Mythos immer mindestens zwei Leute. Entwickelt ein liebenswerter Spinner unter seinem Aluhut eine brandneue Verschwörungstheorie, behält sie aber für sich, weil die Welt noch nicht reif dafür ist, der grausamen Wahrheit ins Gesicht zu sehen, dann bleibt die Erzählung, dann bleibt der Mythos bloße Theorie.

Macht der Verschwörungstheoretiker jedoch mutig den Mund auf, schlägt ihm meist ein genervt-abfälliges “Du und deine Theorien!” entgegen. Womit bewiesen wäre, dass der Begriff “Theorie” in der Allgemeinsprache durchaus eine negative Konnotation haben kann. Hatten die Autorinnen wohl nicht mitbekommen.

Tatsächlich wird der Begriff “Verschwörungstheorie” von Nichtanhängern manipulativ gerade nur dann verwendet, wenn sie ein Verschwörungskonstrukt für reine Fantasie halten, obwohl der Begriff selber über den Wahrheitsgehalt gar nichts aussagt. Sie sagen dann nicht: “Diese Verschwörungstheorie ist unwahr”, sondern “Das ist eine Verschwörungstheorie”. Auf diese Weise des selektiven Wortgebrauchs heften sie jedem Verschwörungstheoretiker das Stigma des Spinners an. Deshalb sind die Verschwörungstheoretiker ihrerseits schon längst in die Defensive gegangen und bemühen sich, das Publikum davon zu überzeugen, dass eine Verschwörungstheorie noch lange nicht falsch sein muss, nur weil sie von Meinungsmachern als solche bezeichnet wurde. Hatten die Autorinnen wohl nicht mitbekommen. Stattdessen rennen sie lieber mit viel Getöse offene Türen ein, damit sie überhaupt was zu tun haben.

Sie müssen sich schließlich irgendwie wichtig machen!

Tip

Antifaschisten, die gegen völkische Verschwörungstheorien zu Felde ziehen wollen, empfehle ich den Begriff “Verschwörungsraunen”. “Raunen” ist verwandt mit “Rune”, völkischer geht’s doch gar nicht mehr. Hatten die Autorinnen wohl nicht mitbekommen.

*

Siehe auch: Als ob der Feminismus keine Verschwörungstheorie wäre…

Veröffentlicht unter Allgemein, Gesellschaft / Politik / Wirtschaft, Sprachpflege / Sprachkritik | Kommentar hinterlassen

Nachtleben unter konservativem vs. antikonservativem Regime im Vergleich

Konservatives Regime, in dem das “Recht des Stärkeren” gilt:

Es gibt keine Schwulenbars, Schwulenklubs und Schwulendiskotheken.

Antikonservatives Regime, das sich selbstlos nur um “die Schwächsten” kümmert:

Es gibt überhaupt keine Bars, Clubs und Diskotheken mehr, weil sie geschlossen werden mussten, damit “die Schwächsten” sich nicht mit bösartigen Krankheitserregern infizieren.

Siehe auch:

Demnach ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Antikonservativen auch außerehelichen Geschlechtsverkehr wieder verbieten.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Als ob der Feminismus keine Verschwörungstheorie wäre…

Feministen und insbesondere Feministinnen sind sich auch wirklich zu keiner umdreherischen Tatsachenverleugnung zu schade, wenn es darum geht, das männliche Geschlecht zu verunglimpfen und zu kriminalisieren. Das antikonservative Propagandamagazin für junge Leute Bento macht auf folgende Verschwörungstheorientheorie aufmerksam:

Dass Männer anfälliger für Verschwörungsglauben sind als Frauen, bestätigte kürzlich auch die Soziologin Pia Lamberty in einem SPIEGEL-Interview.

Wie kann sie so etwas behaupten angesichts der Tatsache, dass fast alle heute lebenden Frauen ernsthaft glauben, die Männer der Welt hätten sich gegen die Frauen der Welt verschworen?

Als ob der Feminismus keine Verschwörungstheorie wäre!

*

Siehe auch: Übersicht der modernen Ausbeutungsideologien und Unterdrückungsideologien, Stichwort Feminismus

 

Veröffentlicht unter Allgemein, So nicht, Prinzessin! | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Anglizismus des Tages: Mail ist Post!

Zitat aus der Denglischhölle:

Die EU-Kommission spricht sich europaweit für Asylanträge per Mail oder Post aus.

(EU will in Corona-Krise Asylanträge per Mail ermöglichen)

Au weia, weia, weia.

Liebe Denglischgeschädigte:

Mail ist Post!!!

Und E-Mail ist E-Post!!!

Asylanträge sollen nach dem Willen der EU-Kommission in der Corona-Krise europaweit per E-Mail oder Post gestellt werden können

Na also, geht doch!

Veröffentlicht unter Allgemein, Sprachpflege / Sprachkritik, Sprachverhunzungspranger / Anglizismuspranger | Kommentar hinterlassen

How feminists are trying to ruin all the fun for men throughout the entire universe

Watch this video:

This is dripping with feminism. I could find it funny if I didn’t know it’s part of the feminist agenda to shatter every hope for a man to escape the feminist propaganda war by seeking refuge in typical male interests like space travel. But since Blue Origin called their New (Alan!) Shepard rocket a „she“ and SpaceX renamed their fairing recovery vessels Ms. Tree and Ms. Chief (get it?), I know feminists are determined to hunt every man down to the farthest corners of the universe.

 

Veröffentlicht unter Allgemein, English, So nicht, Prinzessin! | Kommentar hinterlassen

Heiko Zwirner geht es nicht gut. Manche sagen, er stirbt.

Mann, was werde ich froh sein, wenn ich den Sargdeckel zuklappen kann und mit diesen miesen kleinen deutschen charakterlosen Typen nichts mehr zu zun haben muss.

Dem Auto geht es nicht gut. Manche sagen, es stirbt. (Von Heiko Zwirner)

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Instrumentalisierung der Coronaviruskrise für marxistisch-sozialistisch-antikapitalistische und antikonservative Propaganda

Zitate aus der Presse:

Hotspot Ischgl: Gier und Versagen in Tirol

Ein Versehen? Die Gier hat die Verantwortung für die Gesundheit der Bürger und der Gäste besiegt. Man wollte diese letzte „starke Touristenwoche“ noch „mitnehmen“, auf dass die Kassen der Liftbetreiber und Hoteliers klingeln.

Sind weiße Leben in Europa mehr wert?

Es ist gut, dass die Regierung die Corona-Krise ernst nimmt und ihr Möglichstes tut, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch besonders gefährdete Menschen zu schützen. Doch wenn man an die anderen Situationen denkt, in denen Deutschland und die EU die Möglichkeit verstreichen ließen, Menschenleben zu retten, muss man sich fragen: Ist nicht jedes Menschenleben für unsere europäische Demokratie gleich viel Wert?

Die Antwort auf diese Frage findet man schon im Ursprung unseres Systems. Unsere Demokratie hat Europa sich von den alten Griechen abgeschaut. Die „Herrschaft des Volkes“ sollte ein System sein, bei dem Gleiche unter Gleichen gemeinsam ihre Entscheidungen treffen. Damit waren aber von Anfang an nicht alle gemeint. Frauen, Sklaven, Fremde oder Besitzlose hatten nicht dieselben Rechte und auch keine Möglichkeit zur Mitbestimmung. Für das politische System waren sie nicht als gleichwertige Menschen anerkannt wie wohlhabende männliche Bürger.

Gefährlicher Wohlstandstrotz

Denn neben den medizinischen Risikogruppen müssen wir uns auch um die sozialen Risikogruppen kümmern. Alleinerziehende, Arme, Obdachlose, Alte, Pflegebedürftige, Frauen, denen jetzt häusliche Gewalt droht. Weil für sie jede Einschränkung so viel schmerzhafter ist als für die Privilegierten, sollten diese sich erst recht einschränken. Wer mehr hat, sollte auch auf mehr verzichten.

Frauen, denen jetzt häusliche Gewalt droht.“ Es ist widerlich.

Integrationsaktivistin zu Corona: „Habe eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen zuerst behandelt werden“

Die Integrationsaktivistin Ferda Ataman äußert den Verdacht, dass Menschen mit Migrationshintergrund bei einem Mangel an Beatmungsgeräten benachteiligt würden. … Am Montag schrieb die Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“ auf Twitter: „Ich habe irgendwie eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden.“ Damit bezog sich Ataman auf eine Aussage des Duisburger Politikwissenschaftlers Ismail Küpeli, der zuvor auf seinem Kanal geschrieben hatte: „Ich habe irgendwie eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen bei dieser faktischen Ausgangssperre sehr häufig kontrolliert und immer wieder Stress bekommen werden.“

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Widernatürliche Sprachzerstörung durch Ideologen: Wenn Flüchtende zu „Geflüchteten“ werden – oder: Antikonservative wollen die Naturgesetze der Sprache nicht anerkennen

Zitat aus Spiegel-Online am 29.2.2020:

Rund 15.000 Migranten stehen am türkisch-griechischen Grenzübergang inzwischen den Polizisten gegenüber. Die griechischen Beamten treiben die Geflüchteten mit Tränengas zurück.

Menschen, die sich mitten auf der Flucht befinden und weiterdrängen, aber nicht weiterkommen, werden im Zitat als Geflüchtete bezeichnet, so als wären sie bereits erfolgreich am Ziel angelangt.

Merkt der Autor nicht, was für einen hirnverbrannten Schwachsinn er da schreibt, oder ist es ihm egal?

Eigentlich überflüssig nochmal zu erklären, welcher ideologische Wahnsinn dahintersteckt, aber ich tue es der Vollständigkeit halber trotzdem: Das Wort Flüchtlinge ist vom antikonservativen Politkorrektbüro verboten worden, weil es angeblich diskriminierend ist. Deswegen ersetzt man es jetzt durch Geflüchtete.

Die genaue sprachpolitische Argumentation kann ich mir sparen, denn um die politische Sinnlosigkeit dieses Verbotes geht es hier gar nicht.

Viel schlimmer ist, dass sich die Ideologen auf den Standpunkt stellen, sie könnten einfach 1 bestimmtes Wort durch 1 bestimmtes anderes vollständig ersetzen.

Dabei lernt jeder verdammte Schüler in Deutschland im Fremdsprachenunterricht, dass 1:1-Übersetzungen nicht möglich sind. Diese widersprechen den Naturgesetzen der Sprache. Andernfalls wäre Fremdsprachenlernen ja ein Kinderspiel und Wörterbücher wären dünne Vokabellisten. Und das Prinzip gilt selbstverständlich auch für Übersetzungen bzw. Ersetzungen innerhalb einer Sprache.

Übersetzungsbeziehungen zwischen Wörtern, Wortformen oder Phrasen sind immer 1:n-Beziehungen. In dem Moment, wo man beschließt, das Wort Flüchtlinge zu ersetzen, weiß man schon, dass man dafür mehrere Wörter brauchen wird. Im Zitat z.B. Flüchtende statt Geflüchtete. (Da die letzteren beiden Zeitformen sind, kommen sie nur als Unterbegriffe der zeitlosen Form Flüchtlinge in Frage.) Aber auch mit mehreren Wörtern lässt sich ein Wort niemals vollständig ersetzen, sondern nur näherungsweise. Wozu gibt es sonst so viele Wörter? Wenn man hunderte Wörter aus dem Wortschatz streicht, dann fallen eben auch hunderte Ausdrucksmöglichkeiten weg. Genau das ist ja das Ziel der Ideologen: Man soll politisch unkorrekte Gedanken gar nicht mehr äußern können, damit sie sich nicht weiterverbreiten. George Orwell lässt grüßen.

Bloß wird damit zwangsläufig die Sprache zerstört. Denn es sollen nur Wörter mit politisch nicht genehmer Konnotation aus der Sprache verschwinden, nicht aber das Denotat, das Bezeichnete: Das Wort Flüchtlinge soll verschwinden, nicht aber die Flüchtlinge, nein die sollen ja kommen. Hirnrissig! Andere Wörter müssen jetzt die zusätzliche Aufgabe übernehmen, das verwaiste Denotat zu bezeichnen. Dabei stößt man auf die besagten Schwierigkeiten. Doch anstatt die Vergeblichkeit ihres Bemühens einzusehen und von dem krankhaften Ansinnen abzulassen, wenden die Antikonservativen genau diejenige Methode an, die ihr Hauptvorwurf an die Konservativen ist: Was nicht passt, wird mit Gewalt passend gemacht, und wenn es dabei kaputtgeht.

Da wie gesagt von vornherein klar ist, dass ein Wort wie Flüchtlinge selbst mit hohem Denkaufwand nicht nahtlos, reibungslos und lückenlos zu ersetzen ist, probiert man es gar nicht erst. Man dekretiert einfach: Flüchtlinge nennt man jetzt Geflüchtete, und basta! Egal welche sprachlichen, d.h. semantischen und grammatischen Kollateralschäden das nach sich zieht. Und wer protestiert, der ist dann ein Grammatik-Nazi.

Fazit

Antikonservativen Ideologen ist die Natur der Sprache piepegal. Nur ihre krankhafte, menschenverachtende Ideologie ist ihnen heilig. Sprache ist für sie nur ein Machtinstrument und Wörter nur Sklaven, die gefälligst ihrem Willen zu gehorchen haben. Dass Sprachen auch ein Eigenleben führen, wird ihnen nicht gestattet. Antikonservative sind die neuen Sprachdiktatoren.

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Sprachpflege / Sprachkritik | 2 Kommentare

Argumente gegen Gendersprache

Laut den Feministen ist die deutsche Sprache vor allem aufgrund des verallgemeinernden (generischen) Maskulinums eine frauenfeindliche “Männersprache”, ein Herrschaftsinstrument. Frauen müssten mitgedacht werden, was oft nicht geschehe und ohnehin eine Zumutung sei. Frauen würden in der Sprache unsichtbar gemacht. Dies alles sei durch wissenschaftliche Studien belegt. Deshalb müsse die Sprache und insbesondere die Grammatik künstlich und autoritär umgestaltet werden, bis sie geschlechtergerecht ist.

Liebe Leute, dieser pseudowissenschaftliche Blödsinn ist an Realitätsferne kaum noch zu überbieten.

Noch erschütternder aber ist, dass die meisten Sprachwissenschaftler diese Lügen mittragen. Ich habe selbst einige Semester Sprachwissenschaft studiert, noch bevor sie endgültig vom Feminismus übernommen wurde und kenne mich daher hinreichend mit den Grundlagen aus, um mit 100%iger Sicherheit sagen zu können, dass an diesen Behauptungen nichts, aber auch gar nichts dran ist. Ich habe dazu ausführlich in meinem Weblog geschrieben und kann hier aus Platzgründen nur einige Argumente nennen.

  • Zuallererst: Die deutsche Sprache funktioniert ohne verallgemeinerndes Maskulinum nicht. Es ist keine Option, sondern notwendiger Bestandteil der deutschen Sprache. Es ist deshalb unausrottbar. Alle dahingehenden Versuche sind darum reine Schikane. Wer es abschaffen will, muss die deutsche Sprache abschaffen.
  • Die Behauptung, dass Männer bei der Movierung weibliche Genusformen unterdrückt und das Maskulinum zum Standard erhoben hätten, stellt die historischen Tatsachen auf den Kopf. Vielmehr fielen vor ca. 1500 Jahren im Zuge des grammatischen Sprachwandels zunächst männliche und weibliche Endungen weg, die vorher ähnlich wie im Lateinischen gebildet wurden. Später bekamen die Frauen dann zur besseren Unterscheidung noch eine Extraendung. Es ist logisch, dass eine Extraendung, die später angefügt wird, immer seltener ist als die kürzere Standardform. Die Frauen bekommen eine Extraendung, die Männer nicht. Wer ist hier also in Wahrheit “benachteiligt”, und wessen Geschlecht ist “unsichtbar”?
  • Da das verallgemeinernde Maskulinum nicht durch Unterdrückung entstanden ist, gibt es auch keine Rechtsgrundlage dafür, es abzuschaffen: https://furormundi.wordpress.com/2013/06/18/warum-niemand-das-recht-hat-anderen-feministische-geschlechtergerechte-sprache-vorzuschreiben/)
  • Laut den Feministen wird Frauen durch das verallg. Mask. die Information vorenthalten, dass sie auch Physikerin werden können, Ärztin, Bundeskanzlerin usw. Doch diese Information wird ihnen ja durch die feministische Propaganda bereits ständig mittels Aussagesätzen zugetragen. Aussagesätze sind nämlich das Grundprinzip aller Sprachen. Feministen glauben aber, dass Mädchen es nicht verstehen, wenn man ihnen mehrmals laut und deutlich mitteilt, dass sie alles dürfen, was Männer dürfen und alles werden können, was Männer werden. Und dass man die weiblichen Wortformen 1000 mal wiederholen muss, damit Mädchen es endlich begreifen. Mit anderen Worten: Feministen halten Frauen für begriffsstutzig, haben aber selber das Grundprinzip aller Sprachen nicht verstanden! (https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/BGH-Generisches-Maskulinum-diskriminiert-nicht/Ueber-die-Hirnrissigkeit-der-sog-geschlechtergerechten-Sprache/posting-32032204/show/)
  • Die Tatsache, dass bei nur einem einzigen Mann innerhalb einer Gruppe mit beliebig vielen Frauen der ganzen Gruppe das verallgemeinernde Maskulinum zugeordnet wird, ist auch keine Benachteiligung von Frauen, sondern es geht aus logischen Gründen nicht anders. Für die linguistische Begründung ist hier leider kein Platz Sie findet sich unter: https://furormundi.wordpress.com/2013/08/12/die-biologie-der-sprachideologie-oder-nicht-die-deutsche-sprache-ist-krank-sondern-anatol-stefanowitsch-und-luise-pusch-oder-generisches-femininum-der-wahre-hintergrund-oder-von-pseudod/
  • Es gibt sprachliche Naturgesetze, an denen sich nichts ändern lässt. Dazu gehört z.B. die Tatsache, dass verschiedene Wortformen niemals gleich häufig auftreten können (außer durch seltenen Zufall). Die feministischen Eingriffe in die Sprache widersprechen jedoch diesen Naturgesetzen, stellen sie auf den Kopf, indem sie z.B. gleiche Häufigkeit von weiblichen und männlichen Genusformen fordern. Das kann nicht funktionieren!
  • Sprache funktioniert und entwickelt sich nach logischen Prinzipien, aus denen grammatische Regeln entstehen. Grammatische Regeln erscheinen oft willkürlich, wenn man verschiedene Sprachen miteinander vergleicht. Dennoch bilden sie ein geordnetes, harmonisches System. Die grammatischen Regeln sind aufeinander abgestimmt. Wenn man dieses System entgegen seiner inhärenten, naturgesetzlichen Logik durcheinanderbringt, kann es nicht mehr fehlerfrei funktionieren. Im Falle der Sprache bedeutet das eine Zunahme von semantischen Missverständnissen, die zu Kommunikationspannen führen, erschwerter Verständlichkeit von Texten, die zu schnellerer Ermüdung führt, und von Störungen beim Spracherwerb, die zu inkompetenten Sprechern führen. Das spürt man schon heute. Den Feministen ist das jedoch egal, denn wie allen fanatischen Ideologen ist ihnen kein Opfer zu groß, um ihre Ideologie durchsetzen zu können.
  • Grammatik ist quasi die DNS einer Sprache. Künstliche Manipulationen daran sind wie Genmanipulation. Ist es nicht seltsam, dass gerade die Grünen, die Eingriffe in die Natur weitestgehend ablehnen, auf die Natur der Sprache keine Rücksicht nehmen?
  • Die Sprachwandellüge. Es wird immer das Argument vorgebracht, Sprache müsse sich nun mal verändern, das liege in ihrer Natur, und dazu seien Regelbrüche notwendig. Und deshalb sei es fortschrittsfeindlich, sich über Grammatikbrüche aufzuregen. Das ist falsch. Der grammatische Sprachwandel vollzieht sich nach einem bestimmten Muster, das ohne Regelbrüche auskommt.
  • Ich frage mich immer, was in Leuten vorgeht, die es für unzumutbar halten, dass bei “Schülern” die “Schülerinnen” mitgedacht werden müssen, aber für zumutbar, dass bei “SuS” sowohl Schülerinnen als auch Schüler mitgedacht werden müssen.
  • Welcher heterosexuelle Mann, der kein Moslem ist, hat denn ein Interesse daran, Frauen unsichtbar zu machen?
  • Es gibt einen Rechtsanspruch auf Gebrauch der Muttersprache. Feministische Antigrammatik (verallg. Fem. usw.) ist jedoch nicht Deutsch, sondern Antideutsch und damit nicht unsere Muttersprache. Deshalb dürfen jemandem keine rechtlichen Nachteile daraus erwachsen, wenn er sich weigert, solche Texte zu lesen.
  • Es gibt keinen Rechtsanspruch auf absichtliche Grammatikfehler wie das verallg. Fem.
  • Auf die wissenschaftlichen Studien dazu kann man pfeifen. In ihnen werden auf pseudowissenschaftliche Weise verschiedene sprachliche Verständnisebenen vermischt und die Befunde fehlinterpretiert.
  • Das “Mitdenken” ist keine Zumutung, sondern eine Grundlage jeglicher Sprache überhaupt. Zur Begründung siehe hier: https://furormundi.wordpress.com/2014/09/26/studierendenwerk-oder-warum-die-grun-rote-baden-wurttembergische-landesregierung-ein-antiwissenschaftlicher-ideologenhaufen-ist-oder-die-wahrheit-uber-das-verallgemeinern/
  • Es wird häufig zur Besänftigung darauf hingewiesen, dass niemand zur Benutzung feministischer Antigrammatik gezwungen werden soll, und damit der Eindruck der Freiwilligkeit erweckt. Dabei wird absichtlich unterschlagen, dass Sprache ja auch immer Zuhörer oder Leser hat, die sich das meist nicht aussuchen können, z.B. in Bildungsinstitutionen und Beruf. Jeder Bürger, der sich nicht vollkommen isoliert, ist heute der feministischen Sprachquälerei ausgeliefert.
  • Die deutsche Sprache ist bereits praktisch so geschlechtergerecht wie möglich. Mehr geht aus linguistischen Gründen bis auf ein paar unbedeutende Kleinigkeiten kaum. Seltsamerweise werden diese verbliebenen Möglichkeiten komplett ignoriert (z.B. “Gästin” statt “Gast”).
  • Man kann nicht eine Wortform in allen Verwendungen durch eine andere ersetzen. Das geht aus linguistischen Gründen nicht. Es kommt dann prinzipbedingt zu Bedeutungskonflikten. Zumal man dann der Sprache ihre Bedeutungsvielfalt nimmt, die ja auf der Formenvielfalt beruht. Die Bedeutungsmenge von “die Studenten und Studentinnen” z.B. ist nämlich nicht synonym zur Bedeutungsmenge von “die Studierenden”. Wenn man bedenkt, dass es hunderte von solchen Wortpaaren gibt, heißt das, dass die Sprache um hunderte ihrer Ausdrucksmöglichkeiten beraubt wird, wenn man alle jeweils gleichsetzt! (Umschreibungen lösen das Problem nicht, sondern verlagern es nur.)
  • Die genaue Bedeutung ergibt sich häufig aufgrund der Lexikalisierung, ein grundlegendes linguistisches Phänomen, das von Sprachideologen völlig totgeschwiegen wird. So ist z.B. “die Schüler” längst beidgeschlechtlich lexikalisiert.

Fazit: Die Feministen führen einen Kampf, einen Krieg gegen die deutsche Sprache. Sog. geschlechtergerechte Sprache ist kein Deutsch, sondern Antideutsch. Eine absichtliche Verletzung der grammatischen Regeln ist aus den o.g. Gründen eben das: Eine Verletzung, ein sprachlicher Gewaltakt. Und keine Verbesserung oder Ergänzung.

Die Einführung des verallgemeinernden Femininums mit miesen Tricks

Zur (sinnlosen) feministischen Korrektur des verallg. Maskulinums wird auf drei Möglichkeiten zurückgegriffen:

  • (1) Ergänzung der weiblichen Bezeichnung
  • (2) Schriftliche Mischformen mit Binnen-I
  • (3) Verallgemeinerndes Femininum

ad (1):

Dabei wird stets die weibliche Form zuerst genannt, was nicht nur eine Bevorzugung der Frauen darstellt, sondern auch gegen den natürlichen Sprachfluss steht, da die männliche Form die unmarkierte ist (sprich die Standardform, die Grundform) und deshalb jedes Mal, wenn die markierte Form zuerst genannt wird, das Sprachzentrum ins Stutzen gerät. Die Nennung beider Formen ist zwar im Einzelfall nicht falsch, aber nur in Ausnahmefällen bei Unklarheiten oder besonderer Betonung der Frauen. Macht man sie zum Regelfall, ist sie grammatisch falsch!

ad (2):

Die Mischform mit Binnen-I ist in Wahrheit keine Sprachform, sondern nur ein schriftliches Zeichen, das man gar nicht aussprechen kann. Wie soll man denn den Unterschied zwischen Schülerinnen und SchülerInnen in Laute umwandeln? Das Hirn gewöhnt sich daher automatisch an, hier stets nur die weibliche Form zu verstehen (nicht inhaltlich, sondern grammatisch). Auch beim Lautlesen wird sie benutzt, weil es den Sprechern einfach zu umständlich ist, sie durch beide Formen zu ersetzen, sich aber auch niemand traut, die männliche Form zu verwenden, obwohl das korrekt wäre. Das Binnen-I ist deshalb in Wahrheit ein mieser Trick, um den Menschen das verallgemeinernde Femininum unterzujubeln, ohne sich dafür verantworten zu müssen.

ad (3):

Das verallgemeinernde Femininum, das immer häufiger verwendet wird, ist ein grammatisches Verbrechen und Betrug. Es verletzt die Grammatikregeln auf eklatanteste Weise, weil es zum verallg. Maskulinum linguistisch im Widerspruch steht. Was das verallgemeinernde Genus angeht, gilt nämlich die Regel: Es kann in einer Sprache aus linguistischen Gründen nur eines geben. Genauso, wie es in einem Straßensystem nur entweder Linksverkehr oder Rechtsverkehr geben kann. Da aber im Deutschen das verallg. Mask. zuerst da war, ist für das verallg. Fem. schlicht kein Platz in der Sprache mehr. Zudem gilt: Wenn, wie die Feministen behaupten, das verallg. Maskulinum nicht funktioniert, dann funktioniert das verallg. Femininum auch nicht, da es ja derselben Logik folgt. Es “zum Ausgleich” zu verwenden, ergibt unter dieser Voraussetzung gar keinen Sinn. Von daher kann ich diesen Versuch nur als komplette Verarschung und Betrug bezeichnen.

Zur Begründung siehe auch hier: https://furormundi.wordpress.com/2015/05/29/kristins-kleines-sprachideologicum-oder-warum-kristin-kopf-eine-schande-fur-die-wissenschaft-ist-oder-verallgemeinerndes-maskulinum-und-verallgemeinerndes-femininum-sind-entweder/

Der wahre Zweck

Wenn man sagt, feministische Antigrammatik ist Orwellsches Neusprech, es ist totalitäre Gedankenkontrolle, dann ist das keine Übertreibung, sondern 1:1 die Realität. Doch dieses Neusprech kann seine vorgeblichen Ziele aus linguistischen Gründen niemals erreichen und ist daher zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit vollkommen ungeeignet. Sein wahrer Zweck ist auch etwas völlig anderes: Es geht nur um Schikane und Demutsgesten! Es geht darum, feministische Macht in einem Bereich zu demonstrieren, dem sich niemand entziehen kann: der Sprache. Jeder soll die Macht des Feminismus in seinem täglichen Leben spüren. Jeder soll dem Feminismus ein Opfer bringen, indem er seine Sprache umlernt oder sich von anderen gegen seinen Willen feministische Sprache anhören muss. Gerade weil diese Sprache so unerträglich dämlich, widersinnig und penetrant ist, wird sie den Leuten zugemutet. Denn wenn sie Spaß machen würde, wäre es ja kein Opfer. Und dieser Sadismus widert mich an.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Klein gegen groß: Leistungsvergleich zwischen Benzinmotoren und Windkraftanlagen mit erschütterndem Ergebnis

Wie wenig Energie in Wahrheit aus so einem Riesenviech von Windkraftanlage fließt, begreift man erst bei einem Leistungvergleich mit Benzinmotoren und Benzinzapfsäulen, wie er vom EIKE angestellt wurde.

Kleinwagen
MINI Cooper (Benziner)
Großwindanlage
Enercon E 126
Benzinzapfsäule
100 kW⌀ 1300 kW = 1,3 MW
max. 7500 kW = 7,5 MW
6,8 MW

Leistung (gemessen in Watt) heißt Energieumsatz pro Zeit (1W = 1 Joule pro Sekunde).

Eine 198 m große, 3460 t schwere Großwindanlage entfaltet also unter Durchschnittsbedingungen nicht mehr Leistung als ein gutes Dutzend mittelmäßig motorisierter Kleinwägen bei Vollgas!

Selbst unter seltenen Optimalbedingungen bringt sie nicht mehr Leistung, als eine einzige Benzinzapfsäule beim Tanken überträgt!

Es wird ja immer reißerisch darauf hingewiesen, dass man mit einer einzigen Windkraftanlage 1000 Haushalte und mehr mit Strom versorgen kann.

Das geht mit einem dutzend kräftiger Dieselgeneratoren allerdings auch — zu einem Bruchteil der Investitions- und Betriebskosten. Also auch entsprechend umweltschonender, denn die Höhe der Kosten entspricht immer dem Ausmaß der Umweltverschmutzung.

Fazit

Windkraftanlagen sind nichts als gigantische Ressourcenverschwendung und betrügerische Energiewäscheanlagen.

*

Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/2020/01/06/das-tagesspiegel-interview-mit-winfried-kretschmann-wieviel-dummheit-ist-eigentlich-noch-erlaubt/

*

Siehe auch: Was Sie nie über Windkraft wissen wollten (bei der „Achse des Guten„)

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Ökoideologie | Kommentar hinterlassen