Gibt es Rassen? (oder: Eine kleine Rassenlehre – oder: Der wahre Hintergrund der Rasseleugnung)

Seit einiger Zeit wird behauptet, es gebe keine Menschenrassen. Begründet wird dies mit der (angeblichen) Tatsache, dass sich Menschen bezüglich verschiedener Rassenzugehörigkeit genetisch geringfügiger unterscheiden als Menschen innerhalb einer Rasse. Die Hirnrissigkeit des Gedankenganges liegt schon allein darin, dass sich Menschen verschiedener Rassen gar nicht erst als solche identifizieren und dann genetisch miteinander vergleichen ließen, wenn es nicht verschiedene Rassen gäbe. Diese Logik ist aber so einfach, dass sie von unseren hochtrabenden Wissenschaftlern gar nicht ernstgenommen wird; deshalb mache ich es an dieser Stelle noch einmal etwas komplizierter.

Es stellt sich die Frage, warum überhaupt der Begriff der Rasse am Genotyp festgemacht werden muss, zumal er ja schon lange vor der Entdeckung der Genetik existierte. Heute wird ex nihilo zugrundegelegt, dass sich Lebewesen biologisch nur in dem Maße unterscheiden, wie sich ihr Genotyp unterscheidet. Dass das Unsinn ist, lässt sich an einem anderen Begriff darlegen, der gleichfalls ideologisch aufgeladen ist: dem Geschlecht. Wendet man darauf dieselbe Logik an, darf man Lebewesen einer Art nur dann verschiedenen Geschlechtern zuordnen, wenn sie sich geschlechtsspezifisch genetisch voneinander unterscheiden. Demnach gäbe es z.B. bei Schildkröten, Eidechsen oder Krokodilen nur èin Geschlecht, denn sie besitzen keine Geschlechtschromosomen. Stattdessen herrscht bei Ihnen die sogenannte temperaturabhängige Geschlechtsdetermination: Ihr Geschlecht wird durch die Brüttemperatur bestimmt. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass bei solchen Arten die Existenz zweier verschiedener Geschlechter nur ein soziales Konstrukt sei, weil sie keine Geschlechtschromosomen besitzen. Warum sollte das bei Menschenrassen anders sein?

Ob sich Rassen genotypisch unterscheiden oder nicht, ist völlig unerheblich. Auf den Phänotyp bzw. die morphologischen Merkmale kommt es an.

Wodurch unterscheiden sich Rassen und warum überhaupt?

Wodurch unterscheiden sich Rassen nun wirklich, und vor allem warum überhaupt? Warum gibt es verschiedene Rassen? Es wird immer gesagt, die Hautfarbe sei kein aussagekräftiges Merkmal, um Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen. Tatsächlich reicht ein einziges Merkmal nicht aus, um eine Rasse zu definieren. Es ist immer eine Kombination von Merkmalen, die eine Rasse ausmacht, während die meisten der definierenden Merkmale interessanterweise bei mehr als èiner Rasse vorkommen, nur eben in jeweils anderer Kombination. Die Frage ist auch, welche Granularität man anstrebt, d.h. ob man nur nach phänotypischen Unterscheidungen von Großrassen sucht oder auch von enger verwandten Populationen. Zudem gibt es keine diskrete Trennung zwischen Rassen, sondern die Übergänge sind fließend. Es herrscht ein mehrdimensionales Kontinuum zwischen Merkmalsextremen, z.B. ganz weiße bis ganz schwarze Haut, ganz krause bis ganz glatte Haare etc.

Für Darwinisten ist die unterschiedliche Ausformung von Arten und Rassen immer eine Folge der Anpassung an den Lebensraum: Unterschiedliches Aussehen bedeutet demnach unterschiedlichen Lebensraum. „Lebensraum“ bezeichnet zwar mehr als den geographischen Ort, aber immer auch diesen. Daraus würde folgen, dass die verschiedenen Menschenrassen sich geographisch idealerweise auf ihr jeweiliges Stammland beschränken sollten, was natürlich der Multikulti-Ideologie fundamental widerspricht. Unter anderem deshalb ist das Reden von Rassen tabu. Jedoch bin ich als Nichtdarwinist zu einem ganz anderen Schluss gekommen: Lebewesen (und das gilt für alle) unterscheiden sich auch um nichts anderes als der Unterscheidung willen, denn sonst könnte man die Individuen wie auch die Arten ja gar nicht auseinanderhalten. Jeder der 7 Mrd. Menschen ist durch sein Aussehen oder seine Stimme eindeutig identifizierbar, sogar eineiige Zwillinge sehen nicht identisch aus. Auch Artgenossen erkennen einander. Das kann kein Zufall sein, den sich die Natur bloß aus Gelegenheit zunutzemacht – sondern die Natur hat es so eingerichtet. Nicht nur die individuellen Merkmale, auch die Rassenmerkmale dienen der Unterscheidung von Menschen.

Ich behaupte: Nicht jeder Merkmalsunterschied ist anpassungsrelevant. Dazu Beispiele bei Menschenrassen:

  • dunkles vs. helles Haar
  • krauses vs. glattes Haar
  • dicke vs. dünne Lippen
  • Zahl und Form der Augenlidfalten
  • schmale vs. breite Nasen

Ob man davon das eine oder aber das andere Merkmal hat, ist für die Umweltanpassung genauso gleichgültig wie es für den Tageslauf ist, ob man mit dem linken oder dem rechten Fuß zuerst aufsteht. All diese Differenzen dienen nur der Unterscheidung, nicht der Anpassung an einen Lebensraum. Wenn sie doch augenfällig sind und ihren Sinn haben: Welches Recht hat man, sie zu verleugnen oder gar mit einem Tabu zu belegen?

Nun zur Hautfarbe. Eine Weltkarte der Hautfarbenverteilung zeigt, dass innerhalb des Tropengürtels auf gleichen Breitengraden (!) dunkle bis mittlere Hauttöne vorkommen, außerhalb des Tropengürtels auf gleichen Breitengraden (!) mittlere bis helle. Daraus folgt, dass die Hautfarbe etwa zur Hälfte eine Anpassung an den Lebensraum darstellt und zur Hälfte als Unterscheidungsmerkmal dient.

Interessant ist, dass in gemischtrassigen Populationen Rassemerkmale zu individuellen Merkmalen werden können. Braune Augen oder rote Haare z.B. werden in Mitteleuropa als individuelle Merkmale gedeutet, dabei sind sie natürlich genauso gut Rassenmerkmale.

Warum gibt es nun nicht-anpassungsrelevante Merkmale, die nicht (nur) individuell verschieden sind, sondern abhängig von der Abstammung verschieden? Der Grund kann doch nur sein, dass die Natur einen Sinn darin sieht, dass man die Abstammung bzw. weitere Verwandtschaft erkennen kann. Was dafür wiederum der Grund sein könnte, wäre dann die nächste Frage.

Zwischenfazit

Wer behauptet, dass es keine Rassen gebe, weil sie genetisch nicht nachweisbar seien, ist ein Rasseleugner. Die Genetik spielt keine Rolle, da der Begriff der Rasse sich nicht auf Genetik stützt, sondern auf andere empirische Tatsachen. Anstatt die Theorie der Wirklichkeit anzupassen, wird jedoch die Wirklichkeit geleugnet. Wissenschaftsfeindlicher geht es gar nicht.

Was bezwecken die Rasseleugner?

Warum ist die Frage, ob es Rassen gibt, überhaupt wichtig? Für die selbsterklärten Antirassisten ist der Begriff Rasse rassistisch verseucht, weil er in der Vergangenheit für rassistische Zwecke missbraucht wurde – weshalb man ihn nicht mehr verwenden solle. Doch man kann ja nicht jeden Begriff, der irgendwann einmal für verbrecherische oder sonst irgendwie ungute Zwecke missbraucht wurde, aus dem Sprachschatz streichen und damit alle positiven oder neutralen Verwendungen gleich mit. Es lässt sich auch nicht einfach ein Wort vollständig durch ein anderes ersetzen. Warum halten die Rasseleugner trotzdem an diesem unvernünftigen Ansinnen fest?

Weil es ihnen in Wahrheit um viel mehr geht. Sie verlangen ja nicht nur, dass man den Ausdruck Rasse nicht mehr verwenden solle, sondern sie behaupten, dass das ganze Konzept dahinter von vornherein rassistisch sei. Denn wenn es keine Rassen gibt, aber gleichwohl Menschen von ihnen sprechen, kann das ja nur zum Zwecke einer grundlosen Diskriminierung geschehen. Wer also nicht mehr tut als nur zu behaupten, dass es Rassen gebe, muss demnach bereits ein Rassist sein!

Folglich wären z.B. alle hunderte Millionen von Deutschen, die seit Aufkommen des Rassebegriffs bis vor ein paar Jahren gelebt haben Rassisten, denn niemand hat sich bis vor Kurzem an dem Begriff gestört. Und genau das ist den Rasseleugnern willkommen: Dass sie plötzlich mit Unterstützung der Wissenschaft das gesamte deutsche Volk der Vergangenheit zu Rassisten erklären können. Denn in Wahrheit sind die Rasseleugner selber Rassisten (bzw. Autorassisten), denen daran gelegen ist, praktisch alle weißen Völker grundlos zu diskriminieren, indem sie sie des Rassismus bezichtigen.

Aber das Spiel geht noch weiter. Wenn es Rassismus gibt, aber keine Rassen, müssen rassistisch diskriminierte Gruppen anders definiert werden. Man darf ja nicht einmal mehr sagen „Rasse X wird diskriminiert“. Wer bestimmt also, was die neuen Opfergruppen des Rassismus sind, wenn nicht Rassen? Hier sind der Manipulation Tür und Tor geöffnet – und zwar mit Absicht. Denn nun kann z.B. einfach bestimmt werden: Islamkritiker sind Rassisten. Früher hätte man einwenden können: Moslems sind doch keine Rasse. Doch das kann man sich heute nicht mehr erlauben, denn damit hätte man die Existenz von Rassen ja schon wieder indirekt bestätigt. Wir kommen also zu der irren Logik, dass es nach der Rasseleugnertheorie keine echten Rassen gibt, aber dafür „falsche“ Rassen, die sich Rassisten einbilden. Wer als falsche Rasse zu gelten hat, bestimmen die Rasseleugner. Das kann eine echte Rasse sein oder aber auch eine Religion. (Wer weiß, was den Typen später noch einfällt.) Das alles dient wieder nur dem einzigen Zweck, möglichst viele Menschen als Rassisten brandmarken zu können. Die Welt der Rasseleugner ist also eine Welt, in der es keine Rassen gibt (und nie gegeben hat), die aber voll von Rassisten ist. Wie gestört ist das denn?

Nach ihrer eigenen Theorie sind die Rasseleugner alle Rassisten

Der Begriff der Rasse ergibt sich automatisch als Oberbegriff aus Begriffen wie Asiaten, Europäer, Inder, Araber, Schwarzafrikaner, Indianer etc., wenn man darunter keine Herkunftsbezeichnungen, sondern Menschengruppen mit bestimmten phänotypischen Eigenschaften versteht. Er ergibt sich wie gesagt automatisch daraus, genauso wie sich aus eins, zwei, drei etc. automatisch der Begriff Zahlwort ergibt. Selbst wenn es kein Wort dafür gibt, ist Rasse als logisches Konzept weiterhin existent. Da man nun z.B. in den USA zwischen African-Americans und Caucasians anhand ihres Aussehens unterscheidet (man lässt sich ja nicht vorher den Herkunftsnachweis zeigen), wäre man nach der Theorie der Rasseleugner bereits dann ein Rassist, wenn man nur die Wörter African-American oder Caucasian in den Mund nimmt, denn sie sind gleichbedeutend mit Rasse A und Rasse C. Tatsächlich sind es aber gerade die Antirassisten, die ständig mit solchen Begriffen jonglieren – schließlich sind diese Begriffe ja ihr Thema. Hahaha, das habt ihr nun davon, ihr Vollidioten: Ihr seid selber nach eurer eigenen Theorie alle Rassisten!

Fazit

Ich kann nur den Kopf schütteln über Leute, die ständig von Diversität und Vielfalt schwärmen und dann die Vorstellung einer rassischen Vielfalt für ein Verbrechen halten.

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