Der Entwicklungshil-feminist-er wollte nur ein guter Feminist sein –­ und wird deswegen plötzlich als Rassist beschimpft

Seit Langem gilt die schwarzafrikanische Gesellschaft den Feministen als Paradebeispiel für die schlimmen Auswirkungen männlicher Untugenden. Gleichzeitig werden die „starken afrikanischen Frauen“ über den grünen Klee gelobt. Der deutsche Entwicklungshilfeminister Gerd Müller stieß nur in das gleiche Horn, als er behauptete:

Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient – Preisfrage: Was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was er mit dem Rest macht: nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich. Aber er investiert nicht in seine Kinder, in seine Familie, in Bildung und in seine Zukunft. Wenn eine afrikanische Frau 100 Dollar verdient – Preisfrage: Wie viel bringt sie nach Hause, zur Familie? Die bringt 90 Dollar nach Hause.

Entsprechend sehen Entwicklungshelfer es auch in Indien, wo die Entwicklungshilfebank Grameen-Bank aus demselben Grund Mikrokredite fast ausschließlich an Frauen vergibt. Alles ganz normal in der Entwicklungshilfe im Zeitalter des Feminismus.

Doch dieses wird nun überlagert durch eine ins Unerträgliche wachsende Rassismushysterie. Ausgerechnet der Entwicklungshilfeminister, von allen Deutschen wahrscheinlich der allerletze, dem man schwarzenfeindlichen Rassismus vorwerfen könnte (denn welcher Schwarzenfeind würde schon freiwillig Entwicklungshilfeminister werden?), sieht sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, er sei ob dieser Bemerkung ein Rassist.

Das ist natürlich Quatsch. Zum èinen lobt er die afrikanischen Frauen in dem gleichen Maße, wie er die Männer kritisiert. Es ist also ein Nullsummenspiel. Die schwarze Rasse kommt dabei insgesamt nicht schlechter weg als andere Rassen. Nur, Frauen kommen besser weg als Männer.

Zum anderen kritisiert er nicht schwarze Männer weltweit, sondern bloß afrikanische. Von Afroamerikanern (in diesem Zusammenhang besser „Schwarzamerikaner“) war schließlich keine Rede. Seine Bemerkungen sind also nicht rassebezogen, sondern kulturbezogen.

Fazit

Leute, die dem Entwicklungshilfeminister Rassismus unterstellen, sind selber Rassisten in ihrem krankhaften antiweißen Wahn.

Lustig; ich verteidige hier einen Mann, den ich wegen seiner Behauptungen, die Deutschen seien schuld am Elend in Afrika („Wir haben unseren Wohlstand auf dem Rücken der Entwicklungsländer aufgebaut“), eigentlich verachte. In Wahrheit empfinde ich nämlich Schadenfreude, wenn sich die Feministen und die vermeintlichen Antirassisten gegenseitig fertigmachen.

 

 

 

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