Wie die CDU blonde Fräuleins vor schwarzhaarigen Kerlen schützen will

Seit der berüchtigten Silvesternacht von Köln rufen alle Parteien nach mehr Polizei. Sogar die Grünen – und das will was heißen. Die CDU zeigte dementsprechend im Kommunalwahlkampf 2016 in Niedersachsen ein Plakat mit der Aufschrift Mehr Heimat! „Mehr Stärke!“ und der Rückansicht einer Polizistin – als Frau erkennbar am blonden Zopf.

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Zur Erinnerung: In Köln bestand das Problem darin, dass Frauen übergriffigen Männern aufgrund von deren körperlicher Überlegenheit schutzlos ausgeliefert waren. Was fehlte, waren starke Polizisten. Männer natürlich, weil nur diese Männern körperlich ebenbürtig sind.

Und nun will die CDU tatsächlich mit einem blonden Fräulein Stärke gegen schwarzhaarige Kerle demonstrieren, die sich gerne an blonden Fräuleins vergreifen.

Damit stellt die CDU nicht nur die Wirklichkeit auf den Kopf (pervertiert sie), sondern widerspricht auch der Grundthese des Feminismus, dass Männer ihre körperliche Überlegenheit gegenüber Frauen ausnutzen, um diese zu unterdrücken. Wer aber kann dann Frauen vor Männergewalt schützen, wenn nicht Männer? Oder umgekehrt gefragt: Wie konnte es eigentlich zur massenhaften Frauenunterdrückung kommen, wenn wie laut CDU Frauen in der Lage sind, andere Frauen vor Männergewalt zu schützen?

Frauen können sich gegen Männer im Ernstfall eigentlich nur durch Waffeneinsatz wehren. Getreu der CDU-Vision hätten in Köln Polizistinnen ohne männliche Unterstützung deshalb in letzter Konsequenz auf Flüchtlinge … schießen müssen! Mit der AfD dagegen könnte das nicht passieren, denn die macht den Gleichstellungswahn nicht mit und fordert keine Frauenquoten beim Polizeieinsatz.

Fazit

Das Ganze ist ein Beispiel für den geistig-moralischen Verfall der CDU, die nur noch dem feministischen Zeitgeist hinterherrennt, sich dabei in Widersprüche verstrickt und sich einen Scheißdreck um physikalisch-biologische Tatsachen oder ein komisches Ding namens Wahrheit schert.

Nachtrag

Hier kann man lesen, wie ein Angreifer gleich zwei (!) bewaffnete Frauen mit einem Messer attackiert, ihnen dabei ihre Waffen entwendet und diese dann gegen sie und eine weitere Person richtet:

Am Dienstag hatte der Täter dann zwei Polizistinnen mit einem Messer angegriffen, sie mit ihren entwendeten Dienstwaffen erschossen und später außerdem einen 22-jährigen Mann getötet …

Die erhöhte Waffenentwendungsgefahr bei Frauen im Polizeieinsatz bedeutet also nicht nur mehr Schusswaffengebrauch gegen Täter, sondern auch gegen Polizistinnen und Dritte!

Sterben für die Gleichstellung, würde ich mal sagen.

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Und hier schafft eine Polizistin es tatsächlich, einen Messerangreifer zu erschießen, bevor er es mit ihr getan hat.

Aber anscheinend nur, weil ihr rechtzeitig ein Mann zu Hilfe kam:

Demzufolge hat der 24-Jährige die Frau mit einem Küchenmesser angegriffen, als sie aus dem Zug aussteigen wollte. Dabei verletzte er die Beamtin leicht. Ein 35-jähriger Mitreisender sei der Frau zu Hilfe geeilt und wurde ebenfalls von dem Mann attackiert. Daraufhin habe die Polizistin den Angreifer erschossen.

*

Und hier:

Einer der Polizisten entriss dem Nigerianer schließlich die Waffe.

Ob eine Frau das auch geschafft hätte?

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Siehe auch: Warum sollte man als Mann Frauen beschützen, die einen für einen frauenfeindlichen Rassisten halten? – oder: Feministen verweigern Deutschland Frauenrechte

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