Warum Männer ein Recht darauf haben, mehr Geld zu verdienen als Frauen – oder: Warum die Durchschnittslohngleichstellung von Männern und Frauen geschlechterungerecht, eine Benachteiligung von Männern und damit verfassungswidrig ist

Bei der Diskussion über die „Lohnlücke“ zwischen den Geschlechtern wundert mich immer, dass die einleuchtende Erklärung, die eigentlich jedem halbwegs vernunftbegabten Menschen bewusst sein müsste, nie genannt wird. Also tue ich es an dieser Stelle.

Für die These, dass in Deutschland Männer für die gleiche Arbeit systematisch und  signifikant mehr Geld bekommen als Frauen, gibt es keine Beweise. Dennoch verdienen Männer im Schnitt mehr als Frauen, weil sie oft in besserbezahlten Berufen und Stellungen arbeiten. Dafür gibt es einen biologischen Grund, den ich im Folgenden erkläre.

Männer haben aufgrund des Geschlechtsdimorphismus einen um etwa 1/3 höheren Energieumsatz als Frauen. Schon im Schlaf verbraucht der Durchschnittsmann 20% bis 30% mehr Energie als die Durchschnittsfrau (Grundumsatz). Weitergedacht, braucht ein Mann biologisch bedingt und ohne dass er daran etwas ändern könnte, etwa 1/3 mehr Ressourcen, um denselben Lebensstandard und dieselbe Lebensqualität zu erreichen wie eine Frau.

Nicht nur müssen Männer mehr essen, um satt zu werden. Sie brauchen z.B. auch aufgrund ihres größeren und schwereren Körpers mehr Stoff für Kleidung, mehr Holz für Möbel, mehr Metall und Benzin für ein Kraftfahrzeug mit für sie gleichwertigem Komfort und gleichwertigen Fahrleistungen, weil das KFZ größer und schwerer sein muss. Eine Wohnung einer bestimmten Größe ist für Frauen geräumiger als für Männer. Um beim Bahnfahren so viel Beinfreiheit zu haben wie eine Durchschnittsfrau in der zweiten Klasse, muss der Durchschnittsmann eine Fahrkarte für die erste Klasse lösen, die deutlich teurer ist.

Nun liegt es auf der Hand, dass die Natur die Lebensformen so geschaffen hat, dass sie sich selbstständig die Menge an Ressourcen beschaffen können, die sie zum Leben brauchen. Bedürfnisse und Fähigkeiten sind aufeinander abgestimmt. Lebensformen mit höherem Energieumsatz sind auch befähigt, mehr Energie in die Ressourcenbeschaffung zu investieren und können sich dadurch mehr Ressourcen aneignen. Ein Elefant verbraucht nicht nur mehr Energie als eine Maus, sondern kann sich auch täglich eine entsprechend größere Menge an Futter beschaffen.

Die Arbeitstätigkeit des Menschen ist nun nichts anderes als Ressourcenbeschaffung und ‑verarbeitung. Aus dem Vorangegangenen folgt, dass die natürlich bedingte Leistung von Männern um jenes Maß höher ist als die von Frauen, um das Männer mehr Ressourcen brauchen. (Im physikalischen Sinne handelt es sich um Leistung = Arbeit / Zeit.)

In unserer heutigen Arbeitswelt wird Arbeitsleistung zur Entlohnung in Geld umgerechnet. Das bedeutet, dass Männer im Vergleich zu Frauen eine höheres Entgelt verdienende Arbeitsleistung nicht nur vollbringen können (wenn auch nicht auf allen Tätigkeitsgebieten, also nicht in typischen Frauenberufen), sondern dies auch aus eigenem Antrieb tun.

Wenn sie deshalb auch entsprechend mehr Geld bekommen, ist das nur gerecht. Der natürliche Leistungsunterschied sollte demnach auch in den geschlechtsspezifischen Durchschnittslöhnen widergespiegelt werden.

Eine Angleichung der Durchschnittslöhne von Männern und Frauen kann also auf natürliche Weise gar nicht eintreten (auch wenn einige Staaten dies mittels obskurer statistischer Methoden vortäuschen), sondern nur unter gesetzlichem Zwang; d.h. unter Gesetzen, die entweder erzwingen, dass Frauen für weniger Leistung den gleichen Lohn bekommen, oder Männer von besserbezahlten Stellungen fernhalten.

Beides bedeutet eine rechtliche Benachteiligung von Männern. Rechtliche Benachteiligung eines Geschlechtes ist jedoch verfassungswidrig. Außerdem gibt es ein grundgesetzlich verbrieftes Recht auf freie Berufswahl. Entsprechende Gesetze dürfen also gar nicht beschlossen werden. Wohlgemerkt: Gleichberechtigung im Sinne des GG bedeutet Gleichheit vor dem Gesetz, nicht Anspruch auf paritätischen Erfolg bei Auswahlverfahren!

Weitergehende Betrachtungen

Im Vorangegangenen habe ich das Grundprinzip erläutert. In der Realität gibt es noch weitere Einflussfaktoren, von denen ich im Folgenden kurz einige erörtere, um Kritikversuchen zuvorzukommen:

Das Prinzip des energieumsatzabhängigen Verdienstes lässt sich auch auf Individuen innerhalb einer Art bzw. eines Geschlechts innerhalb einer Art anwenden. Es ist völlig gerecht und natürlich, wenn große Männer im Schnitt mehr Geld verdienen als kleine, so wie es (zumindest angeblich) statistisch erwiesen ist.

Wenn jedoch Menschen mit ähnlichen körperlichen und sonstigen Eigenschaften, Begabungen und Fähigkeiten stark ungleich verdienen, liegt es daran, dass die menschliche Gesellschaft hierarchisch aufgebaut ist und höherer gesellschaftlicher Status mit größerer Gewalt über Ressourcen einhergeht. Die hochdotierten Stellungen in der Arbeitswelt sind auch die hohen in der Betriebshierarchie. Arbeitseinkommen ist also tatsächlich auch eine Statusfrage, nicht nur eine Frage der körperlichen Bedürfnisse. Allerdings zeigt sich für Deutschland, dass der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen höchstens dem körperlichen Unterschied entspricht, statistisch also kein Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern feststellbar ist, der nur durch eine Vormacht der Männer erklärbar wäre.

Als ich schrieb, dass Lebewesen gerade so viele Ressourcen erarbeiten können, wie ihrem Energieumsatz entspricht, hatte ich dabei den Hintergedanken, dass dazu auch die Ernährung des eigenen Nachwuchses gehört, der sich noch nicht selbst versorgen kann. Der Aufwand für die Aufzucht des Nachwuchses ist von Art zu Art sehr verschieden, doch bei keiner Art ist er so groß wie beim Menschen. Und bei kaum einer Art sind die Weibchen dabei so sehr auf die Hilfe der Männchen angewiesen wie beim Menschen. Genau deshalb hat die Natur ja die Partnerbeziehung zwischen Mann und Frau erfunden. Es ist biologisch vorgegeben, dass Mann und Frau partnerschaftlich zusammenarbeiten und nicht in Konkurrenz zueinander stehen. Finanziell arbeiten Männer traditionell ihrer Frau und dem gemeinsamen Nachwuchs zu, auch wenn es in der Arbeitswelt häufiger Frauen sind, die Männern zuarbeiten. Darum ist es einfach vollkommener Hirnriss und männerfeindlicher Sexismus zu behaupten, Männer wollten Frauen ausbeuten.

Fazit

Den Frauen in Deutschland geht es unzweifelhaft wirtschaftlich so gut wie noch nie zuvor in der Weltgeschichte, wie einem immer wieder auf unästhetische Weise vor Augen geführt wird. Doch je fetter der Arsch, desto größer offenbar das Gejammer über angebliche Entbehrungen. Frauen, die Durchschnittslohngleichstellung fordern, wollen in Wahrheit gleichen Lohn für weniger Arbeit. Sie haben keine Hemmungen, für ihre überzogenen Geldforderungen sogar den grundgesetzlichen Gleichberechtigungsgedanken zu pervertieren.

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4 Antworten zu Warum Männer ein Recht darauf haben, mehr Geld zu verdienen als Frauen – oder: Warum die Durchschnittslohngleichstellung von Männern und Frauen geschlechterungerecht, eine Benachteiligung von Männern und damit verfassungswidrig ist

  1. Pingback: Frauen in Gehaltsverhandlungen: Die feministischen Betrüger drehen mal wieder alles um | FUROR MUNDI

  2. Anonymous schreibt:

    Da hat jemand seinen Frauenhass in einen pseudointellektuellen Aufsatz gepackt.

    Vom Inhalt her wirklich amüsant! Ich habe an manchen Stellen herzhaft gelacht.

    Haben sie’s Mal als Stand-up Commedian in einer Bar für abgehängte Männer versucht?

    • re2tko2vski schreibt:

      Ich und Frauenhasser? Sie ticken doch nicht ganz richtig. Ich hasse nur Feministen beiderlei Geschlechts. Die wahre Macht des Feminismus geht doch sowieso von Männern aus. Oder sind Sie etwa keiner? Jedenfalls haben Sie sich entschlossen, sich an einem großangelegten Betrug zu beteiligen. Anstatt mit Argumenten kommen Sie mit einer Ad-Hominem Attacke. Wie arm ist das denn.

  3. Pingback: Psychogramm der Grünen | FUROR MUNDI

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