Joachim Gauck und der Tugendfurormundi

Eigentlich hatte ich vor, dieser Tage einen Schmähartikel gegen Joachim Gauck zu schreiben wegen seiner skrupellosen Forderung der Förderung der englischen Sprache (anstatt des Deutschen, wie es sich für einen Bundespräsidenten selbstverständlich gehören würde). Doch nun hat er sich zu einem anderen Reizthema in einer Weise geäußert, die den Schaden zumindest teilweise wieder gutmacht.

Er hat nämlich eine realistische Einschätzung der hysterischen Sexismusdebatte abgegeben, die durch die Anti-Brüderle-Kampagne des Stern-Magazins entfacht wurde und ihren medialen Höhepunkt in der Twitter-#Aufschrei-Aktion fand. Laut SPON sagte Gauck:

Wenn so ein Tugendfuror herrscht, bin ich weniger moralisch, als man es von mir als ehemaligem Pfarrer vielleicht erwarten würde. … [E]ine besonders gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern gegenüber Frauen kann ich hierzulande nicht erkennen.

Sowohl für den Inhalt dieser Aussage als auch für die Wortwahl bin ich dankbar. Gauck hat nämlich (wie auch mehrfach in seiner Europa-Rede) entgegen seines neuen Bekenntnisses nicht auf einen Anglizismus zurückgegriffen, als welcher in diesem Falle Shitstorm in Frage käme, sondern auf das altsprachliche Wort Furor. Eine gelungene Eindeutschung von Shitstorm, die ohne Fäkalsprache auskommt, ist Wutsturm, und Wut wiederum heißt auf Latein – na wie? Eben Furor.

Und das Schöne daran ist, dass ich unter anderem genau solche hysterischen Moralfeldzüge im Kopf hatte, als ich dieses Blog FUROR MUNDI nannte. Ich habe mich nämlich gefragt: Wie kommt es, dass immer wieder neue Wahnideen von großen Teilen der Gesellschaft oder gar der Welt (mundus) Besitz ergreifen, wie z.B. auch der Feminismus? (Ich wollte dieses Blog übrigens zuerst Welt im Wahn nennen.) Wie kommt es, dass immer wieder Ideologen versuchen, den Frieden zu zerstören und Hass zwischen den Menschen zu säen, wie jetzt zwischen Männern und Frauen? Wie ist es möglich, dass sogar intelligente und gebildete Menschen urplötzlich die Verhältnisse auf den Kopf stellen, Erfahrungswerte verleugnen und über die selbsterlebte Vergangenheit lügen?

Die feministische SPON-Kolumnistin Silke Burmester z.B., Tochter eines weißen Mannes, hat vor Kurzem in einem von Sexismus, Rassismus und Sadismus nur so triefenden Kommentar das Ende des weißen Mannes ausgerufen. Sie hat damit quasi ihrem eigenen Vater und eventuellem Bruder das Verderben gewünscht. Die fiktionale (!) US-TV-Serie Mad Men muss bei ihr wie auch bei vielen Anderen in Ermangelung realer Belege als vermeintlich authentischer Beweis (!) für eine wenige Jahrzehnte zurückliegende frauenverachtende Vergangenheit herhalten, die es in Wahrheit nur in der Fantasie von Leuten gibt, die fiktionale US-TV-Serien für zitierfähige historische Quellen halten. Nun hat Silke Burmester auch noch über die 1980er Jahre behauptet: „Frauen hatten zu dieser Zeit in Deutschland wenig zu sagen“. Wie bitte? Frauen hatten damals praktisch die gleichen Rechte wie heute. Silke Burmester weiß es, sie war ja dabei. Heutzutage junge Frauen waren aber nicht dabei, zumindest nicht mit erwachsenem Bewusstsein. Wenn diese derartige Beurteilungen lesen, vertrauen sie natürlich der älteren, scheinbar erfahrenen Frau und stellen sich vor, für ihre Geschlechtsgenossinnen sei das Leben im Deutschland der 1980er Jahre ähnlich schlimm gewesen wie in Saudi-Arabien. Kein Wunder, dass solche jungen Dinger, die gegen alte weiße Männer systematisch aufgehetzt werden, vor diesen keinen Respekt mehr haben. Thilo Sarrazin z.B. wurde von einer jungen Migrantin als Menschenkarikatur bezeichnet. Die junge Journalistin Laura Himmelreich wurde auf den alten weißen männlichen Politiker Rainer Brüderle angesetzt, vermutlich weil sie für die Redaktion eine Frauenquote forderte und die alten weißen männlichen Chefredakteure sie besänftigen wollten – und sollte Brüderle ausgerechnet in die Erotikfalle locken. Eine Frau, die nicht will, dass fremde Männer ihrer äußeren Attraktivität Aufmerksamkeit schenken, setzt also gerade diese für ihre große Investigationsgeschichte ein: Soviel Mut zur Widersprüchlichkeit muss man erstmal haben.

Gestern war es für attraktive Frauen ohne Partner noch Standard zu sagen: „Männer trauen sich nicht, mich anzusprechen.“ Karrierefrauen ohne Partner behaupteten: „Männer haben Angst vor erfolgreichen Frauen.“ Esoterisch angehauchte Frauen pilgerten nach Indien und ließen sich von Gurus verführen. Die Minirockmode der 1960er wurde als Teil der sexuellen Befreiung der Frauen verstanden, die das Recht haben wollten, jederzeit sexuell zu provozieren, und als Revolution gegen die prüden Moralvorstellungen der älteren Generation. Katholische Geistliche galten als homophobe und verklemmte Unterdrücker jeglicher Fleischeslust, auch der eigenen, was sie umso unheimlicher machte. Doch urplötzlich ist alles angeblich genau umgekehrt: Attraktive Frauen trauen sich angeblich aus Angst vor Vergewaltigung kaum auf die Straße. Karrierefrauen werden angeblich im Büro ständig belästigt. Und Indien war angeblich schon immer eines der frauenverachtendsten Länder der Welt, was die männergesteuerten deutschen Medien aber nie interessiert habe. Männern wie Brüderle wird vorgeworfen, sie würden einen Minirock immer noch (!) als sexuelles Signal missverstehen (!) so wie damals vor (!) der sexuellen Revolution (als es in Wahrheit Miniröcke noch gar nicht gab). Die katholische Geistlichkeit gilt als Sumpf heimlich ausgelebter Perversionen.

Also warum das alles? Wieso werden die Ansichten und Beurteilungen auf einmal um 180 Grad gedreht?

Meine Antwort lautet: Es geht um Macht. Wahnideen werden von Machtbesessenen in die Welt gesetzt, um die Bevölkerung auf eine bestimmte Ideologie einzuschwören, die ihren persönlichen Interessen dient. In den 1970ern und 1980ern z.B. wurde die grüne Bewegung ins Leben gerufen, um die wirtschaftliche Machtelite des Landes zu zerstören. Der Bevölkerung wurde von den grünen Ideologen das Märchen vom Naturschutz erzählt, während es in Wahrheit hauptsächlich darum ging, die „Industrielobby“ zu entmachten und sich darob als Sieger zu fühlen. Beim Machtkampf spielt auch die Konkurrenz der Generationen eine Rolle. Die jungen Wilden wollen möglichst schnell auf die Machtpositionen und nicht warten, bis die Alten wegsterben. Flugs wird eine neue Ideologie erfunden, die einen revolutionären Gedanken enthält, und schon kann man den Umsturz moralisch rechtfertigen und große Teile der Bevölkerung für sich gewinnen und gegen seine Feinde aufhetzen. Damit die Ideologie glaubwürdig wirkt, muss man allerdings die Realität verbiegen und Lügen verbreiten. Praktisch jede Generation heckt eine neue Ideologie aus oder zumindest eine neue Variante. So war es beim Marxismus, Nationalsozialismus, Ökologismus, Multikulturalismus, Internet-Internationalismus usw. Jetzt erleben wir die neueste Variante des Feminismus, bei der es nicht mehr um Gleichberechtigung geht, sondern um Einschränkung der Rechte von Männern. Daher die Kehrtwende in der Beurteilung der sexuellen Freizügigkeit. Das Ziel ist nicht mehr, die sexuellen Freiheiten von Frauen zu vergrößern, sondern die von Männern zu verringern.

Das Bizarre am Feminismus ist jedoch, dass er letztlich auch männergesteuert ist. Anders wären seine Erfolge nicht zu erklären, denn Ausgangspunkt ist ja die Tatsache, dass Männer die physische Fähigkeit haben, Frauen zu unterdrücken, und dies laut Feminismus in die Tat umsetzen, solange man sie nicht mit Gewalt daran hindert. Aber wer soll sie daran hindern, wenn nicht Männer? Also können nur Männer Frauen aus der Gewalt anderer Männer befreien. Die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Frauen ist bereits der Beweis, dass die feministische These nicht stimmt. Denn die Männer hätten ja die Gelegenheit gehabt, die Gleichberechtigung zu verhindern. Aber sie haben sie letztlich unterstützt, weil sie nicht von Natur aus Frauenunterdrücker sind – was nach feministischer These ja nicht sein dürfte. Auch nachdem die gesetzliche Gleichberechtigung vollzogen war, haben Männer die feministische Bewegung weiter  unterstützt. Das waren politisch ehrgeizige, zunächst hauptsächlich junge Männer, die dieses Thema ausnutzten, um weibliche Wählerstimmen abzuschöpfen und mit den daraus resultierenden Wahlerfolgen ältere Konkurrenten aus Machtpositionen zu stoßen. Nun ist diese Generation selber alt und muss ihre Stellung verteidigen. Das tut sie, indem sie den Feminismus diesmal einsetzt, um sich junge Konkurrenten vom Leibe zu halten. Dazu unterstützt sie Frauenquoten bei Neueinstellungen oder aus Angst, selbst zum Quotenopfer zu werden, als Rechtfertigung für den eigenen Machterhalt gezielt Frauenkarrieren. Das gilt nicht nur für Politiker, sondern auch für Wirtschaftsbosse wie die Stern-Chefredakteure.

Letztlich sind also Ideologien wie der Feminismus Instrumente des Machtkampfs, an dem sich als ureigene Folge des Feminismus inzwischen auch Frauen beteiligen. Der Machtkampf ist heutzutage kein physischer Kampf mehr (was Frauen erst die Teilnahme ermöglicht), sondern ein Propagandakrieg um die öffentliche Meinung, die sich in Wählerstimmen niederschlägt, und wird hauptsächlich über die Massenmedien geführt. Journalisten gehören daher zu den wahren Mächtigen des Landes. Da die objektive Wahrheit meistens nicht wirklich überprüfbar ist (eine Tatsache, die wiederum bewusst verleugnet wird), liegt die Deutungshoheit bei scheinbar vertrauenswürdigen Personen oder Institutionen (die sich aber immer auf die scheinbar einzig wahre Statistik berufen – siehe Klimawandel). Hierzulande gilt z.B. Alice Schwarzer als eine solche und kann daher die öffentliche Meinung im feministischen Sinne beeinflussen. Alten weißen Männern wird durch die Propagandaarbeit gerade das Vertrauen entzogen (es sei denn, sie tun sich durch Selbstbezichtigung hervor) und auf junge Migrantinnen wie Marina Weisband übertragen.

Was  die jungen Frauen von heute angeht, so hat die feministische Gehirnwäsche bei Ihnen zur Folge, dass sie es als absolute Selbstverständlichkeit ansehen, alle Männer, die ihnen aus irgendeinem Grunde in die Quere kommen, der Frauenfeindlichkeit bezichtigen zu dürfen und jeden Mann in Ungnade fallen zu lassen, der auch nur ein einziges falsches Wort sagt.

Nun kriegt Joachim Gauck, bislang eher als Frauenversteher gehandelt, den nächsten Wutsturm der Alte-weiße-Männer-Verächterinnen ab. Die falschen Wörter, die er benutzt hat, sind flächendeckend und Furor. Eine darob „erschütterte“ und „bestürzte“ Gruppe um die #Aufschrei-Initiatorin hat ihm deswegen einen offenen Brief geschrieben.

Die Beobachtung des Lebenserfahrenen und Vielgereisten, dass der Sexismus nun doch nicht flächendeckend sei (schöne Formulierung übrigens), wird folgendermaßen kommentiert:

Von solch einer flächendeckenden Fehlhaltung haben insbesondere die Unterstützer_innen des #Aufschrei nie gesprochen. Stattdessen wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht um eine sog. „Kollektivschuld“ der Männer geht.

Die jungen Damen stellen also erschüttert und bestürzt fest, dass sie der gleichen Meinung sind wie Joachim Gauck selbst. Nur dass das Wort flächendeckend aus dem Mund eines alten weißen Mannes irgendwie… frauenfeindlich klingt. Großartig!

Durch die Verwendung des Wortes „Tugendfuror“ bringen Sie erniedrigende, verletzende oder traumatisierende Erlebnisse sowie das Anliegen, diese Erfahrungen endlich sichtbar zu machen, in Verbindung mit dem Begriff „Furie“. Dieser Begriff wird ähnlich wie „Hysterie“ abwertend verwendet, um die Wut von Frauen lächerlich zu machen und als Überemotionalität zu deklassieren. Damit bedienen Sie jahrhundertealte Stereotype über Frauen – Stereotype, die sexistische Strukturen aufrecht erhalten und Geschlechtergerechtigkeit im Weg stehen.

Das schreiben Frauen, die sich das Recht nehmen, jeden Mann jederzeit frei nach Lust und Laune als Macho bezeichnen zu dürfen. Dieser Begriff wird nämlich ähnlich wie Gockel abwertend verwendet, um das natürliche sexuelle Werbeverhalten von Männern lächerlich zu machen und als Sexismus zu deklassieren. Damit bedienen die Unterstützer_innen des #Aufschrei jahrzehntealte Stereotype über Männer – Stereotype, die sexistische Strukturen aufrecht erhalten und Geschlechtergerechtigkeit im Weg stehen. Großartig!!

Überdies kann ich mir bildlich vorstellen, wie die Vertreterinnen der Latein-spricht-nur-noch-der-Papst-Generation sich gefragt haben: Äh, was heißt eigentlich Furor? Klingt wie Furie… muss also auf jeden Fall frauenfeindlich sein! Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis Furie und  Furor auf den Index der politisch inkorrekten Wörter kommen. Tja, wer hätte das gedacht? Gestern war die Verwendung altsprachlicher Wörter, die nicht jeder kennt, noch ein Statussymbol der Bildungselite, heute kann man sich damit um Kopf und Kragen reden, weil man absichtlich missverstanden wird. Mal im Ernst: Die Reaktion auf den Gebrauch des Wortes Furor ist oberpeinlich. Nach derselben Logik wäre der Gebrauch des Wortes Wut männerfeindlich, denn den Wüterich gibt es im Deutschen nur in der männlichen Form. (Semantisch ist natürlich Furie die weibliche Entsprechung zu Wüterich.)

***

All die Machtkämpfen dienenden und die Realität verschleiernden ideologischen Hetzkampagnen sind für mich das Wüten der Welt, der Furor Mundi. Dieses Blog soll darüber aufklären. Deshalb heißt es FUROR MUNDI.

PS: Mein Kommentar zu Gaucks Englisch-Fantasien folgt irgendwann.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter So nicht, Prinzessin!, Sprachpflege / Sprachkritik abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Joachim Gauck und der Tugendfurormundi

  1. Peter Panofsky schreibt:

    Um der Debatte gerecht zu werden, reicht es nicht, sich an etymologischen Feinheiten hochzuziehen. Gerade weil viele Diskursteilnehmer über dieses Hintergrundwissen nicht verfügen, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein solcher Begriff missverstanden werden kann. Zumal er sich ebenfalls eignet, um eine in der Sache gerechtfertigte Empörung
    als pathologisch zu diffamieren,und der sachlichen Auseinandersetzung auszuweichen. Ihre Einlassung zu diesem Begriff dient wohl eher dem Motiv, sich als Teil einer verkrusteten Bildungselite auszuweisen, die anderen Diskursteilnehmern vor allem im Gestus der Überheblichkeit begegnet. Schließlich kann man ja Latein. Ob man darüber hinaus differenziert und kraftvoll denken kann, ist dann nicht mehr so entscheidend.
    So verwundern die Äußerungen in diesem Blog dann auch nicht mehr. Sie kritisieren die ideologische Rechtfertigung von Machtansprüchen, ohne diese Kritik auf die Begrifflichkeiten Ihres eigenen Denkens anzuwenden, welches die entwertenden Entgegensetzungen lediglich verdoppelt. Sprechen von „gehirngewaschenen jungen Frauen“, die „jeden Mann jederzeit frei nach Lust und Laune jeden Mann als Macho bezeichnen“ und die sexuellen Freiheiten von Männern verringern wollen. Machen keinen Unterschied zwischen rechtlich-formaler Gleichberechtigung und den Missständen bei deren tatsächlicher Umsetzung. Argumentieren ad hominem und lassen empirische Daten völlig außen vor. Macht wohl zu viel Mühe.
    Eher aber scheint es strukturell nicht möglich, verfolgen sie doch Ihre eigenen (Macht-)Interessen. Oder neiden Sie den „gehirngewaschenen jungen Frauen“ bloß den Opferstatus, welchen Sie auf diese übertragen?
    Übrigens verstehe ich unter „Gockel“ einen Mann, der sich über die narzisstischen Motive seiner Äußerungen und Handlungen, und damit seiner Abhängigkeit von fremdbestätigter-Intimität, nicht bewusst ist. Das schreibe ich hier als Mann. Der Hermetik Ihrer Gedankenwelt gemäß oute ich mich damit natürlich nur als Büttel des Feminismus. Geschenkt. Mich amüsieren Menschen, die andere aufklären wollen, bevor sie diesem Anspruch in Bezug auf sich selbst gerecht zu werden versuchen. Deren Denken zur stilistischen Spielerei und eitler Selbstbespiegelung verkommt. Die meinen, alles zu durchschauen, und dabei blind bleiben für das eigene Gefangensein. Die ANGST haben vor der kritischen Prüfung der Überzeugungen, an denen sie sich festkrallen, und somit davor, wirklich frei zu denken. Statt sich im Denken vorwärts zu bewegen, arbeitet man sich lieber an der Reproduktion seiner Chimären ab. Daher überrascht es mich nicht, dass Ihnen Fleischauers „Argumentation“ in der Debatte auf Spon so zusagt.
    Auch der gibt gern den Don Quixote.

    • re2tko2vski schreibt:

      Ihre Einlassung zu diesem Begriff [Furor] dient wohl eher dem Motiv, sich als Teil einer verkrusteten Bildungselite auszuweisen, die anderen Diskursteilnehmern vor allem im Gestus der Überheblichkeit begegnet. Schließlich kann man ja Latein.

      Mein kümmerliches Restlatein ist mittlerweile viel zu schlecht, um damit noch angeben zu können. Aber dass man mir jetzt auch noch verbieten will, meine mühevoll erarbeiteten Kenntnisse überhaupt anzuwenden, ist schon ein starkes Stück.

      Argumentieren ad hominem

      Offenbar kommen Sie selber auch nicht ohne Latein aus. Doch verwenden Sie leider ganz antifeministisch das generische Maskulinum. Gerade im fraglichen Zusammenhang hätten Sie als Feminist schreiben müssen ad feminam.

      Der Hermetik Ihrer Gedankenwelt gemäß oute ich mich damit natürlich nur als Büttel des Feminismus.

      Wenn Sie glauben, wehrlose Frauen gegen meine Angriffe verteidigen zu müssen, bestätigen Sie damit ja nur ungewollt, dass Sie meine Theorie für richtig halten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s