Die Grünen und der politische Klimawandel

Der Klimawandel als politischer Trick der Grünen

Wenn eine politische Partei die gesamte Bevölkerung auf ihre Seite ziehen will, braucht sie ein Ziel, dem sich jeder anschließen kann. Parteien, die die Interessen nur einzelner Klassen von Wählern vertreten, können nicht überwältigende Mehrheiten erlangen.

Die Grünen begannen als eine Partei, die zunächst zum einen die Natur vor der Schädigung durch industriekapitalistische Interessen schützen wollte und zum anderen die Interessen angeblich unterdrückter Minderheiten (Ausländer, Homosexuelle) vor der tumben Volksmasse. Die Interessenvertretung des linken Lagers haben die Grünen zwar als Selbstverständlichkeit miteingeschlossen, neu war aber, dass nicht mehr wachsender Wohlstand der einfachen Arbeiter als oberstes Ziel galt – denn dieses Ziel bedeutet immer auch mehr Konsum ergo mehr Produktion ergo mehr Umweltprobleme – sondern Schutz der Umwelt vor der Konsumgesellschaft. Die Grünen vertraten deshalb eigentlich nicht die Interessen des Heeres der Arbeiter und einfachen Angestellten, die in der Stadt wohnten und denen abgesehen von der Postkartenidylle des Österreichurlaubs der Zustand der freien Natur, die sie eh nur selten zu Gesicht bekamen, recht gleichgültig war. Das Wachsen der Wälder ging den Grünen über das Wachsen des Wohlstandes. Von daher gesehen waren die Grünen auch keine Volkspartei.

Bis ihnen der Trick mit dem Klimawandel einfiel.

Entscheidend ist dabei, dass angesichts dieses „Problems“ nicht mehr nur einzelne Bereiche der Natur durch den Menschen gefährdet scheinen, sondern gleich der gesamte Planet. Die Umweltproblematik ist also nicht mehr lokal (was noch bedeutete, dass nur lokal Ansässige betroffen waren), sondern global. Es müssen nicht mehr nur einzelne Flüsse, Seen oder Regionen vor der Schädigung geschützt werden, sondern die gesamte Biosphäre. Dadurch ist jeder Mensch auf diesem Planeten betroffen. Und wer würde nicht zustimmen, dass die Rettung des Planeten ein Ziel ist, auf das sich alle Menschen (abgesehen von ein paar Spinnern) unabhängig von ihren sonstigen Meinungen verständigen können? Dieses Ziel eint Reiche und Arme, Progressive und Konservative, Christen, Muslims und Atheisten. Wer es ablehnt, kann nur ein böser Mensch sein.

Tatsächlich hatten die Grünen das Prinzip dieses Tricks schon vorher probiert, nämlich mit den Themen Nuklearenergie und Waldsterben, doch war dabei die Dramatik anscheinend noch nicht groß genug, um die gesamte Bevölkerung zu mobilisieren. Erst mit dem Thema Klimawandel ist es gelungen, die Bevölkerung soweit mitzunehmen, dass inzwischen alle anderen Parteien sich dem grünen Klimaziel angeschlossen haben, um zu verhindern, dass die Grünen die absolute Mehrheit erreichen. Möglich war dieser Denkumschwung übrigens nur dank der Unterstützung durch einen jahrzehntelangen Propagandafeldzug der deutschen Massenmedien, die hier wieder einmal unter Beweis gestellt haben, dass ihnen verkaufsfördernde Katastrophenschlagzeilen und ideologische Meinungsmache immer noch wichtiger sind als neutrale Berichterstattung. Doch obwohl die Klimaideologie inzwischen auch von den anderen Parteien vertreten wird, was aus Sicht des Parteierfolgs der Grünen eigentlich bedeuten müsste, dass der Schuss nach hinten losging, scheinen die Wähler zurzeit (2011) zu denken lieber gleich das Original, sodass die Grünen inzwischen auf dem Weg zur neuen Volkspartei sind. Angesichts dessen, dass das grüne Ziel nun mit oder ohne grüne Mehrheit erreicht werden kann, ist es reine Koketterie, wenn ein Daniel Cohn-Bendit sagt: „Wenn die Grünen fünfzisch Prozent bekämen, das wär ja schrecklisch!“

Allerdings sind im Gegensatz zur ursprünglichen Umweltideologie in der Klimaideologie nicht mehr nur die bösen zigarrerauchenden Kapitalisten in den Scheffetagen der Chemiefabriken die Umweltsünder, sondern jeder Ottomotor-Normalbenzin-Verbraucher. Deshalb gilt es für die Grünen, die gesamte Gesellschaft zu verändern, nicht mehr nur, ein paar kapitalistische Übeltäter hinter Gitter zu bringen, ein paar Schutzgesetze zu erlassen und ein paar Naturreservate einzurichten.

Letztlich ist der Klimawandel für die Grünen das ideale Thema, um auf möglichst viele Menschen Macht und Einfluss auszuüben. Denn um nichts anderes geht es ihnen: Macht und Einfluss. Zwei Ziele, die sie ihren ursprünglichen Erzfeinden, den Kapitalisten, auch immer vorgeworfen haben.

Psychogramm der Grünen

Die Grünen gegen die Kapitalisten mit der Arbeiterklasse als Kollateralschaden

Den Ursprung der Grünen interpretiere ich so, dass sie zunächst nicht anders als die Sozialisten hauptsächlich den bösen Kapitalisten, diesem allseits beliebten Feindbild, an den Kragen wollten. Allerdings nicht mehr durch Mobilisierung der Arbeiterklasse, sondern durch Schwingen der Umweltkeule. Die Grundidee war: Bei ihren Umweltsünden werden wir sie packen. Das Widersprüchliche daran ist, dass die Umweltkeule ja auch gegen die Arbeiterklasse schlägt (wie oben erläutert), die doch eigentlich vor den Kapitalisten geschützt werden soll. Tatsächlich ging es selbiger in den 1970er Jahren, als die Grünen sich herausbildeten, so gut wie nie zuvor (SPD-Bundesregierung!). Das Bizarre ist, dass die Grünen ein Feindbild, das gerade dabei war, sich zu entschärfen, schnurstracks wieder aufbauten. Wieder ging es gegen die da oben in den Machtkorridoren der Wirtschaft, nur dass der Vorwurf nicht mehr in der Ausbeutung der Arbeiterklasse bestand, sondern in der Ausbeutung der Natur.

Die Grünen haben zunächst erfolgreich die sogenannte Atomlobby erledigt (indem sie die Volksparteien zum Einknicken brachten). Dann folgte die Kohlelobby, und nun ist die Automobillobby dran. Jeder weiß inzwischen, dass die Forderung nach rascher und flächendeckender Einführung von Elektromobilität oder Wasserstoffantrieb unrealistisch ist, weil die Technologien auf Jahrzehnte unausgereift bleiben werden und die notwendige Infrastruktur unfassbar teuer würde; und jeder weiß auch, dass Diesel mehr nützt als schadet. Im Endeffekt würde die Umsetzung der grünen Pläne nicht nur einen billionenteuren volkswirtschaftlichen Schaden verursachen, sondern auch der Umwelt einen Bärendienst erweisen, da alles, was teurer ist, mehr Ressourcen verbraucht und deshalb auch mehr CO2 freisetzt. Und Elektromobilität ist verdammt teuer, wenn man damit dieselbe Transportleistung erbringen will wie mit Verbrennermotoren.

Trotzdem versuchen die Grünen mit aller zur Verfügung stehenden strukturellen Gewalt und pausenloser Lügenpropaganda, die Industrie vor sich herzutreiben. Sie behaupten doch tatsächlich, die „deutsche Automobilindustrie“ würde sich systematisch gegen den technischen Fortschritt wehren, weil sie nur auf schnellen Profit aus sei und nur spritschluckende SUVs verkaufen will. Daran sind angeblich die geldgierigen Bosse und Aktionäre schuld. Niemand bestreitet, dass die Industrie in erster Linie auf Profit aus ist. Doch der Großteil der Wirtschaftslenker im Automotivbereich besteht aus Ingenieuren. Seit wann wehren sich Ingenieure mehr gegen den technischen Fortschritt als Umweltfanatiker? Der Vorwurf ist doch absurd. E-Mobile lassen sich nun einmal ohne staatliche Subventionen oder Zwang nicht verkaufen. Die Grünen wissen das genau, und trotzdem geben sie die Schuld am schleppenden Verkauf von E-Mobilen der Industrie. Weil es ihnen eine Lust ist, ihr Feindbild von den bösen Kapitalisten zu pflegen. Ihnen bereitet es eine sadistische Freude, die Aktionäre verarmen und die Bosse weinen zu sehen. Und Bosse weinen, wenn ihre Unternehmen untergehen. Die Grünen versuchen deshalb, die Automobilindustrie an den Rand des Ruins zu treiben. Im letzten Moment fällt ihnen dann ein, dass sie ja auch an die Beschäftigten denken müssen. Doch anstatt ein Einsehen zu haben und von den mörderischen Plänen Abstand zu nehmen, geben sie wieder der Industrie die Schuld an der drohenden Massenarbeitslosigkeit, indem sie sie einer Blockade des Fortschritts bezichtigen. Man muss sich das vor Augen führen: Die Grünen werfen der KFZ-Industrie Knüppel zwischen die Beine, indem sie deren Kerntechnologie verbieten wollen, und blockieren damit einen ganzen Wirtschaftszweig, behaupten aber, es wäre die Wirtschaft selber, die die Blockade verursacht! Im Falle der Automobilindustrie dürften sie den Bogen endgültig überspannen. Man kann nicht einem Industriezweig das Herz herausreißen und dann erwarten, dass er überlebt!

Die Grünen gegen die Demokratie

Das Wohlergehen der Bevölkerungsmehrheit ist den Grünen weitgehend egal. Sie setzen sich für Randgruppen und Minderheiten ein, die scheinbar oder real gerade von der Mitte der Bevölkerung schief angeschaut werden. Dies tun sie aber nur, um sich als moralisch höherstehend als die Durchschnittsmenschen betrachten zu können. Sie sind keine Gutmenschen, sondern Bessermenschen. Wenn sie an einer Homosexuellenparade teilnehmen, dann nicht, um den Schwachen zu helfen (denn nur die Starken kriegen eine Parade), sondern um den Normalos, die noch das natürliche Schamgefühl besitzen, ein Dorn im Auge zu sein und den konservativen Teil der Bevölkerung sich winden zu sehen. Wenn sie den reichen und mächtigen Kapitalisten heute noch Umweltsünden vorwerfen, dann weniger, weil ihnen die Natur mehr wert ist als jenen (denn die Umweltproblematik ist inzwischen jedem bewusst), sondern vielmehr um jenen den Spaß zu verderben. Denn sie können nicht ausstehen, dass andere reicher und mächtiger sind als sie, weil sie sich selbst schon für die besten Menschen halten. Im Unterschied zu den klassischen Sozialisten sind sie zwar nicht neidisch auf materiellen Reichtum, gönnen ihn aber auch niemandem.

Da sie sich der Masse nicht nur geistig, sondern auch moralisch überlegen fühlen, glauben sie, dass sie der Masse nicht nur den Weg zum Ziel zeigen, sondern auch das Ziel diktieren müssen. Ihre Aufgabe sehen die Grünen nicht darin, den Volkswillen zu erfüllen, sondern dem Volk ihren Willen aufzuzwingen. Diese Denkhaltung hat mit Demokratie eigentlich nichts zu tun. Aber anstatt zuzugeben, dass sie keine Demokraten sind, drehen sie den Demokratiebegriff einfach um: Nicht die Durchsetzung des Mehrheitswillens wird nunmehr als Ziel der Demokratie bezeichnet, sondern der Minderheitenschutz. Wenn die Mehrheit etwas will, das den Grünen nicht passt, behaupten sie einfach, das Grundgesetz oder das Völkerrecht würden es verbieten bzw. das Gegenteil besagen, und dagegen könne auch der Volkswille nichts ausrichten. Dabei interpretieren sie den Sinn und die Macht von Gesetzen gerade so, wie es ihnen in den Kram passt. Zu allem Überfluss biegen sie dann noch mit Hilfe gleichgesinnter Wissenschaftler die Fakten zurecht.

In Wahrheit haben die Grünen sogar Angst vor dem deutschen Volk, weil sie es für eine schlafende faschistische Bestie halten. Sie befürchten, dass eine neue faschistische Partei leicht wieder die Macht ergreifen kann, wenn sie nicht im Keim erstickt wird. Dies haben sie mit den antifaschistischen Linken gemein. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland von nuklearwaffenstarrenden Siegermächten umgeben ist, ist die Gefahr, dass von Deutschland wieder ein Krieg ausgeht, gleich null. Doch die Grünen haben auch eine paranoide Angst davor, dass es allein innerhalb Deutschlands zu einer Verfolgung von Minderheiten durch eine faschistische Regierung kommen könnte, umso mehr, seit sich in etlichen Ländern neokonservative Bewegungen bemerkbar machen. Um ein Wiedererstarken des Faschismus in Deutschland zu verhindern, setzen die Grünen sich nun das Ziel, möglichst viele Ausländer hereinzuholen und sie zu deutschen Staatsbürgern zu machen bzw. ihnen das Wahlrecht zu erteilen, in der Annahme, dass diese ihre Förderer wählen werden, sodass eine faschistische Partei nicht mehr mehrheitsfähig werden kann. („Ausländer, lasst uns nicht mit den Deutschen allein!“)

Die Grünen für den Frieden, aber gegen die Meinungsfreiheit

Obwohl die Grünen Pazifisten sind und von daher keine Gefahr bestehen sollte, dass sie versuchen, ihren Willen mit physischer Gewalt durchzusetzen, arbeiten sie schon seit jeher mit Widerstand gegen die Staatsgewalt bzw. zivilem Ungehorsam, also Sitzblockaden etc., was eigentlich demokratischen Grundsätzen widerspricht.

Die einzige selbsterlaubte Waffe der Pazifisten ist das Wort. Zur ihrer Ideologie gehört der Grundsatz, dass man jeden Gegner nur mit Argumenten bekämpfen darf. Doch die Grünen haben wie alle anderen Social-Justice-Warriors schon längst den Glauben an die Macht ihrer eigenen Worte verloren. Stattdessen versuchen sie, ihre Gegner mundtot zu machen. Sie versuchen zu bestimmen, welche Meinungen man äußern darf und welche nicht.

Die Grünen gegen alte weiße heterosexuelle Männer

Für die Grünen sind nicht alle Menschen gleich. Die schlechtesten Menschen sind für sie alte (=konservative) weiße heterosexuelle Männer, da diese die geballteste Kombination negativer bzw. gefährlicher Eigenschaften aufweisen. Die besten Menschen sind dementsprechend junge schwarze homosexuelle Frauen. Die Grünen hassen alte weiße heterosexuelle Männer, weil diese unter den mächtigen und reichen Menschen besonders häufig vertreten sind. Wie die Sozialisten glauben die Grünen nämlich, dass man nur durch Diebstahl, Ausbeutung und Unterdrückung reich und mächtig werden kann. Der prototypische Kapitalist ist alt, weiß, heterosexuell und männlich. Um die alten weißen heterosexuellen Männer als vermeintliche Diebe, Unterdrücker und Ausbeuter von Mensch und Natur zu entmachten, wenden die Grünen einen beliebten Trick an: Sie bezichtigen ihre Gegner übelster Verbrechen und begründen damit die Notwendigkeit, sie dingfest zu machen. So kann man jemanden entrechten, während man gleichzeitig als Verteidiger des Rechts dasteht. Man braucht nur genügend Überzeugungskraft und die Propagandamaschine auf seiner Seite, bis die Legislative und die Judikative die gewünschten Maßnahmen ergreifen. Die einzige Möglichkeit für einen alten weißen heterosexuellen Mann, von den Grünen nicht als Feind betrachtet zu werden, besteht darin, selber gegen alte weiße heterosexuelle Männer zu kämpfen – also gegen seinesgleichen.

Die Grünen als Ausbeuter

Die Deutschen haben das Pech, besonders weiß und besonders reich bzw. wirtschaftsmächtig zu sein. Deshalb ist das deutsche Volk für die Grünen ein böses Volk und gehört bestraft (für den Faschismus sowieso). Aus der Tatsache, dass die Deutschen weiß und reich sind und die Afrikaner schwarz und arm, folgt für die Grünen die simple Logik, dass die Deutschen wesentlich mitschuld an der afrikanischen Armut sein müssen. Denn genau wie die Sozialisten sind auch sie der Meinung, dass man nur durch Diebstahl, Ausbeutung und Unterdrückung viel reicher als die anderen werden kann. Rassismus gehört für die Grünen zur Natur der weißen Rasse, ganz besonders zu den Deutschen. (Nur die besten der Weißen, also sie selber, sind ohne Fehl und Tadel.) Dass Deutschland einmal eine kurze kolonialistische Episode hatte, kommt den Grünen wie gerufen. Deutschland soll nun für seine kolonialistischen Verbrechen büßen und seine Ausbeutung und Unterdrückung von Afrikanern wiedergutmachen. Es soll deshalb seine Grenzen öffnen, sodass möglichst viele Afrikaner vom deutschen Sozialstaat profitieren können. (Außerdem gilt den Grünen jeder Ausländer als ein Widerstandskämpfer gegen den Faschismus.) Um Argumente für die Hilfspflicht zu haben, bauschen die Grünen die deutsche Ausbeutung Afrikas bis ins Unendliche auf. Das ist der bekannte Trick. Obwohl der deutsche Kolonialismus seit 100 Jahren vorüber ist und die Untaten der Deutschen an Afrikanern geradezu lächerlich gering waren im Vergleich zu dem, was Afrikaner sich gegenseitig angetan haben und antun, was Deutsche sich gegenseitig angetan haben und was Deutsche anderen Europäern angetan haben, müssen heute angeblich noch große Teile Afrikas unter dem deutschen Rassismus leiden. Und zwar gänzlich ohne Waffengewalt! Schuld an Hunger, Armut und Gewalt im heutigen Afrika ist den Grünen zufolge – man halte sich fest – die überlegene Leistungsfähigkeit der europäischen und insbesondere der deutschen Wirtschaft! Um hunderte Millionen Afrikaner in die Steinzeit zurückzuschießen, braucht es laut den Grünen nicht ein einziges Maschinengewehr. Es braucht nur – bitte nochmal festhalten – Kohlekraftwerke, Verbrennermotoren und – bitte nicht lachen – Geflügelfleisch! Fossile Kraftwerke verschlimmern angeblich durch den Mechanismus des Klimawandels Hitze und Dürre in Afrika, Geflügelfleisch trete in Konkurrenz zum heimischen Produkt und ruiniere Heerscharen von afrikanischen Bauern, obwohl in Afrika doch angeblich chronische Lebensmittelknappheit herrscht und man dort für jedes zusätzliche Stück günstiges Fleisch eigentlich dankbar sein sollte. Wieder wird gnadenlos aufgebauscht. Weder für die eine noch die andere Behauptung gibt es schlagende oder gar gerichtsfeste Beweise. An der Herausstellung der abseitigen These mit dem Geflügelfleisch sieht man, wie schwer es ist, überhaupt irgendwelche Indizien für Ausbeutung zu finden.

Da die Deutschen nun mit (auf die nächsten Jahrzehnte gerechnet) Billionensummen für Verbrechen bezahlen sollen, die sie nie begangen haben, kann man nur von versuchter Ausbeutung des deutschen Volkes sprechen.

Aber auch die Afrikaner werden unter den Grünen leiden müssen, wenn diese ihren Willen durchsetzen. Beinahe sämtliche Energiegrundlagen der modernen Zivilisation würden sie am Liebsten auch den Afrikanern vorenthalten: Kohlekraft, Nuklearkraft, Benzin, Diesel. Zur Motorisierung sind die Afrikaner auf billige Gebrauchtwägen aus Europa angewiesen. Falls von dort eines Tages aber nur noch Elektromobile kommen, müssen die Afrikaner wieder zu Fuß gehen, denn Elektromobilität ist in Afrika nicht einmal in Ansätzen realisierbar. Geht es zynischer?

Die Grünen gegen den technischen Fortschritt

Ziel der Sozialisten war immer gewesen: möglichst großer Wohlstand für möglichst viele Menschen. Sie glaubten daran, dass Arbeiter und Bauern in Verbindung mit dem technischen Fortschritt für genug Ressourcen sorgen könnten, um eine wachsende Bevölkerung zu ernähren und mit Technikkomfort auszustatten. Verhindert wurde dies angeblich nur durch das schädliche Treiben der Kapitalisten, die alle Reichtümer für sich selbst beanspruchten, anstatt sie mit der Bevölkerungsmasse zu teilen. Die Sozialisten wollten daher die Kapitalisten enteignen und deren Reichtümer an alle Armen verteilen.

Die Grünen dagegen gehen davon aus, dass selbst bei optimaler Verteilung der Ressourcen ein Lebensstandard, wie er derzeit in den klassischen Industrieländern herrscht, nicht für die ganze Weltbevölkerung herzustellen ist, ohne dass dabei die Umwelt so sehr geschädigt wird, dass die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier zerstört werden. Die Vermehrung des Wohlstandes wäre demnach nur kurzfristig und würde langfristig sogar zu einer Verelendung führen.

Statt an Wohlstand für alle glauben die Grünen also in Wahrheit nur an Wohlstand für wenige. Der einzige Weg, Massenarmut zu verhindern, besteht für sie deshalb darin, schlicht die Existenz von Massen zu verhindern, d.h. ein Schrumpfen oder zumindest Beschränken der Bevölkerungszahl anzustreben. Eine Vermehrung der Bevölkerungszahl wäre dann nur noch in dem Maße erlaubt, wie jeder einzelne Ressourcen einspart.

Die Grünen als Angstmacher

Die Grünen gehören zu denen, die behaupten, die AfD würde Angst und Hass schüren. Tatsächlich machen die Grünen seit jeher selbst nichts anderes. Sie schüren nicht nur Hass auf die AfD und Angst vor dem Rechtsradikalismus, sondern auch vor Nuklearenergie, vor fossiler Energie (Klimawandel), vor Gentechnik, vor moderner Chemie – kurz vor allem, mit dem Kapitalisten ihren Reichtum und ihre Macht vergrößern können und das potenziell umweltschädlich sein könnte. Auch hier wird wieder gnadenlos aufgebauscht. Es wird nicht nur vor den Gefahren gewarnt – was ja nie schaden kann – sondern diese werden für unbeherrschbar erklärt oder die Folgekosten von Umweltschäden für unermesslich teuer. Ganz wichtig: Oberstes Ziel der Grünen ist nicht der Umweltschutz, sondern die Vernichtung der ausbeuterischen Kapitalisten! Deshalb wollen die Grünen die großen Energiekonzerne zerstören. Das sieht man zum Beispiel am Einsatz für Windkraft und Solarenergie, obwohl Nuklearenergie viel naturschonender ist, während Windkraft und Solarenergie zur anständigen Energieversorgung überhaupt nicht taugen. Aber Nuklearenergie kann nur von Großkonzernen gestemmt werden, während der anarchistische Windmüller und der dezentrale Solarzellenbetreiber den Grünen ins antikapitalistische Konzept passen. Die Grünen machen nicht Halt beim bloßen Verbot der Nuklearenergie. Nein, sie wollen unbedingt, dass die „Atomkonzerne“ zur Strafe für ihre Missetaten zugrundegehen und deren Aktionäre um ihr Vermögen gebracht werden. Deshalb freuen sich die Grünen, dass die Rückbau- und Entsorgungskosten durch schikanöse Bestimmungen in schwindelerregende Höhen getrieben wurden. Dass die Atomkonzerne logischerweise versuchen, diese Kosten wieder auf die Allgemeinheit abzuwälzen, bringt die Grünen natürlich zur Weißglut, weil ihr Schuss damit nach hinten losging.

Bei der Angstmacherei vor Nuklearenergie nutzen die Grünen aus, dass diese auch für kriegerische Zwecke verwendet wird. Sie tun so, als seien Nuklearkraftwerke und Nuklearbomben im Prinzip ein-und-dasselbe, und machen zwischen ihrer potenziellen zerstörerischen Wirkung keinen großen Unterschied.

Die Grünen gegen die Erzkatholiken und für den Islam

Die ultimative Steigerung der alten weißen heterosexuellen Männer sind alte weiße homosexuelle erzkatholische Priester. Die Grünen verachten den traditionellen Katholizismus, weil er der Ursprung der konservativen Weltanschauung in Deutschland ist. Der Islam ist noch viel rückschrittlicher, geradezu reaktionär, weswegen die Grünen ihn eigentlich noch mehr verachten müssten als die konservative christliche Kirche. Doch die Grünen lieben Moslems, weil sie Deutschland weniger deutsch machen und traditionellen Christen ein Dorn im Auge sind. Das Irrwitzige ist, dass die Grünen versuchen, eine reaktionäre Weltanschauung mit Unterstützung einer noch viel reaktionäreren Weltanschauung zu bekämpfen! Doch überraschenderweise stellt sich die gesamte christliche Kirche einschließlich der katholischen nun plötzlich auf die Seite der Moslems, um nicht als ausländerfeindlich und faschistisch zu gelten. Jetzt haben sich Grüne, Christen und Moslems ganz furchtbar lieb, friedlich vereint im Kampf gegen den Faschismus – wer hätte das gedacht?

(Siehe auch: Christlich-jüdisches Abendland offenbar wild zur Unterwerfung entschlossen – aber wrum eigentlich?)

 

Die Grünen und die Journalisten

Wie ist es aber möglich, dass die Grünen die politische Richtung vorgeben, obwohl sie Ansichten vertreten, die im krassen Gegensatz zum klassischen sozialistischen Fortschrittsglauben stehen und für die große Mehrheit der Bevölkerung eine schmerzhafte Minderung der Lebensqualität bedeuten würden? Die Antwort: Die Grünen haben Bündnispartner – die Journalisten. Denn der typische Journalist hat gerade deshalb diesen Beruf ergriffen, weil er davon überzeugt ist, die Welt besser zu verstehen als der Durchschnittsmensch und er deshalb seine Weisheiten möglichst weit verbreiten muss. Grüne und Journalisten (nicht alle natürlich, aber genügend viele) sind quasi seelenverwandt: WIR besitzen die Weisheit, und IHR müsst sie fressen. Die vermeintliche Weisheit der Grünen bot sich den Journalisten als idealer Stoff zum Verbreiten an, denn die grünen Geschichten vom Klimawandel sind einfach unheimlich eindrucksvoll, und so hat es die vierte Gewalt so weit gebracht, die dritte Gewalt (das Parlament) in viel stärkerem Maße zu kontrollieren, als es einmal von Vordenkern der Demokratie gedacht war: Die Partei mit jahrzehntelang dem geringsten Volksvertreteranteil konnte mit Hilfe der journalistischen Gehirnwäsche an der Bevölkerung das politische Geschehen nach ihrem Willen formen und dabei die großen Parteien in die gewünschte Richtung lenken wie ein Dompteur den Elefanten.

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